Sicherheit am Bahnhof Bad Godesberg: Antwort der DB bringt leider noch immer keine Zusage

Aus der Presse und aus der Pressemitteilung der Deutschen Bahn AG hatten wir entnommen, dass die Deutsche Bahn AG plant, im kommenden Jahr bis zu 700 neue Videokameras an bis zu 100 Bahnhöfen deutschlandweit anzubringen.http://www.deutschebahn.com/de/presse/presseinformationen/pi_k/8673022/h20141222.html

 

Da wir in der Vergangenheit bereits mehrfach die Deutsche Bahn AG gebeten haben, nach der Sanierung des Bad Godesberger Bahnhofs dort eine Videoüberwachung zu installieren, hatten wir vor diesem aktuellen Hintergrund sowohl beim zuständigen DB-Bahnhofsmanager in Bonn als auch beim DB-Konzernbevollmächtigten für NRW nachgefragt, ob der Bahnhof Bad Godesberg in diesem neuen Programm enthalten ist, oder ob er darin noch aufgenommen werden kann.

 

Zu der nun vorliegenden Antwort der Deutschen Bahn AG teilt der GRÜNE Bezirksfraktionssprecher, Andreas Falkowski, mit:

 

„Leider lässt sich die DB nicht auf eine klare Zusage für die Installation einer Videoüberwachung im Bahnhof Bad Godesberg, nach dessen Sanierung im Jahr 2016, ein. Dennoch bleibt die Hoffnung selbstverständlich bestehen. Denn eine Absage stellt die Antwort der DB zum Glück nicht dar.

 

Wir werden also auch weiterhin an diesem Thema dranbleiben und die DB bitten und drängen, den im Jahr 2016 dann frisch sanierten Bahnhof mithilfe einer geeigneten Videoüberwachung vor Vandalismus und Farbschmierereien zu schützen, und für mehr Sicherheit für die Fahrgäste und Passanten zu sorgen.

 

Denn die mehrfach und nachdrücklich von uns geforderte Videoüberwachung in der Personenunterführung würde nicht nur die Sicherheit für Fahrgäste und Fußgänger erhöhen, sondern auch die frisch sanierte und moderne Unterführung vor Farbschmiererei und Vandalismus bewahren. Die vergleichbar geringe Investition für die Kameratechnik ist im Verhältnis zu den Folgekosten für die Beseitigung von Farbschmierereien und anderen Beschädigungen an der Unterführung sowie den neuen Aufzügen auf jeden Fall deutlich sinnvoller. Mit dem mittlerweile existierenden Stand der Technik wäre dies auch unter Datenschutzgesichtspunkten sicherlich problemlos umsetzbar.“

 

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