Siebengebirge doch lieber Naturmonument?

Die Bonner Grünen begrüßen die Absicht der SPD, nun doch Alternativen zur Ausweisung des Siebengebirges als Nationalpark anzudenken, wie es die Grünen schon lange gefordert haben. Die Ausweisung als Naturmonument, die die SPD nun als mögliche Lösung überlegt, hatten Naturschutzverbände bereits vor einem Jahr gefordert. „An das Siebengebirge werden viele unterschiedliche Erwartungen gestellt: AnwohnerInnen und Anwohner nutzen es als Naherholungsgebiet, gleichzeitig sollen sowohl Naturschutz als auch Tourismus gefördert werden. All dies in einem Gebiet, das in einem Ballungsraum liegt“ äußert Beate Bänsch-Baltruschat, Grünes Mitglied im Bonner Umweltausschuss und fügt hinzu: „Das Siebengebirge sollte den Schutz und die finanziellen Mittel bekommen, die nötig sind, um seine Artenvielfalt zu erhalten. Wie das in der Praxis gestaltet werden kann, darüber sollte eine möglichst breite Debatte geführt werden.“

 

Da das Instrument Naturmonument bisher im Deutschen Naturschutzgesetz nicht vorgesehen ist, hatten die Bonner Grünen in der Sondersitzung des Umweltausschusses zum Thema Nationalpark Anfang Februar gefordert, die Ausweisung als Biosphärenreservat zu prüfen.

 

Vorteil dieser Alternative: Das Konstrukt Biosphärenreservat ist bereits gesetzlich verankert und dient dem Schutz von Kulturlandschaften.

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld