Sondergebühren für ausländische Studierende konterkarieren die Internationale Stadt

?Zusätzliche Betreuungsangebote für ausländische Studierende sind zunächst einmal richtig und sinnvoll.?, sagte die wissenschaftspoltische Sprecherin der GRÜNEN Angelica M. Kappel. ?.Aber der Betreuungsbetrag ist, so wie er nun ausgelegt ist, eine 2.Studiengebühr für diese Studierenden. Sie wirkt diskriminierend und abschreckend und steht den Integrationsbemühungen der Universität entgegen.?

 

Die Bonner Universität erhebt seit dem Wintersemester von den ausländischen Studierenden aus nicht EU-Ländern 150 Euro zusätzlich zu den 500 EUR Studiengebühren.Frau Kappel: ?Das Verfahren macht systematisch keinen Sinn. Natürlich muss die Universität  besondere Anstrengungen unternehmen, um ausländische Studierende in das Universitätsleben zu integrieren. Aber der Umfang der zusätzlichen Bemühungen richtet sich sicher nicht nach den EU-Grenzen, sondern nach den individuellen Fähigkeiten und Voraussetzungen!?

 

Darüber hinaus sei es unlogisch, die Gebühren für das gesamte Studium zu erheben. ?Die Studierenden fangen doch nicht in jedem Semester erneut bei Null an!? so Frau Kappel.

 

Die Sondergebühren konterkarieren nach Auffassung der GRÜNEN auch die Internationalen Ambitionen von Universität und Stadt insgesamt.Frau Kappel: ?Ausgerechnet die UN-Stadt läuft hier Gefahr eine unrühmliche Vorreiterrolle zu spielen und das Signal auszusenden, dass ausländische Studierende in Bonn nicht willkommen sind. Ich halte eine Kooperation zwischen der Universität und der Stadt Bonn an diesem Punkt für dringend angeraten!?

 

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