Sozialpolitiker unterstützen geplantes Sozialpsychiatrisches Zentrum in Bad Godesberg

Die Bonner Stadtratsfraktionen der GRÜNEN und der CDU unterstützen Menschen mit Behinderungen und unterstreichen die Wichtigkeit der Inklusion. Sie sind befremdet und enttäuscht von dem Versuch, die Eröffnung eines Sozialpsychiatrischen Zentrums am Moltkeplatz in Bad Godesberg zu verhindern. Anwohner und Gewerbetreibende dort kündigten vor kurzem einen entsprechenden Bürgerantrag und juristische Mittel an.„Ausgrenzung, mangelnder Gemeinsinn und fehlende ideelle Orientierung sind Verhaltensweisen, die in schrillem Gegensatz zum Gedanken der Inklusion stehen. Die Stadt Bonn hat sich der Inklusion, der vollständigen und selbstverständlichen Einbeziehung von Menschen mit Behinderungen in unser Alltagsleben, verschrieben. Dies entspricht dem Geist der weltweit gültigen Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland seit 2009 in Kraft getreten ist.Wir halten es für provinziell, ichbezogen und  kurzsichtig, sich dieser Entwicklung entgegen zu stellen. Die angegebenen Gründe einer Schädigung der Infrastruktur und Minderung der Standort- und Aufenthaltsqualität lassen zudem vermuten, dass sich die Beschwerdeführer fachlich nicht mit den Potenzialen einer Beratungsstelle an ihrem Platz beschäftigt haben. Wir sehen in dem sozialpsychiatrischen Zentrum eine Bereicherung in jeder Beziehung und unterstützen den Träger, den Bonner Verein für gemeindenahe Psychiatrie, in diesem Vorhaben!“, sagen Dr. Detmar  Jobst, sozialpolitischer Sprecher der GRÜNEN und Ingeborg Cziudaj, sozialpolitische Sprecherin der CDU im Sozialausschuss der Stadt Bonn.

 

Anlage Bürgerantrag:www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/12/1212306.htm

 

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