Sozialwohnungsneubau in Bad Godesberg: Sozial, ökologisch und ökonomisch gut

Anlässlich der Berichterstattung des Generalanzeigers am 03.02.2011 zum Sozialwohnungsbau in Bad Godesberg erklären Karin Robinet, Bündnis 90/GRÜNE, sachkundiges Mitglied des Sozialausschusses und Ingeborg Cziudaj, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion: „Wir haben kein Verständnis für die Argumentation des BBB gegen Sozialwohnungsbau an der Viktoriastraße in Bad Godesberg. Dieser Wohnungsbaustandort macht Sinn:- ökologisch, weil mehr Menschen auf gleicher Fläche wohnen können- sozial, weil mehr Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen bereitgestellt werden (es stehen 3.000 Menschen auf der Warteliste für preiswerten Wohnraum)-  ökonomisch, weil der Mangel an preiswertem Wohnraum das Stadtsäckel in Millionenhöhe belastet. Gerade an diesem Standort und in diesem Umfeld kann man sozialen Wohnungsbau zulassen. Allen bisherigen Mietern ist nach unseren Informationen von der VEBOWAG zugesagt worden, dass sie, wenn sie wollen, nach Abschluss der Neubaumaßnahme zurückkehren können. Ganz fatal finden wir die Haltung des Bürgerbundes Sozialwohnungsbau gleichzusetzen mit ‚Ballung sozialer Probleme‘. In Bad Godesberg ist die Politik für solche Tendenzen sensibel. Alle politischen Kräfte haben sich zum Beispiel für ein Quartiersmanagement im Pennenfeld eingesetzt, das dadurch aufgewertet wird und haben Sozialwohnungsbau im Rahmen des Projekts des Vereins der Wahlverwandtschaften in der Kennedyallee unterstützt.“

 

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