Sparkasse KölnBonn: Kein aktueller Bedarf für Invest aus Bonn

?Richtig dass sich die Risikotragfähigkeit der Sparkasse durch den Jahresabschluss 07 verschlechtert hat?, sagte der Vertreter der GRÜNEN im Verwaltungsrat der Sparkasse KölnBonn, Tom Schmidt. ?Die notwendig gewordenen Abschreibungen ergeben sich aber neben der allgemeinen Finanzmarktkrise ganz wesentlich aus risikoreichen Beteiligungen, die die Stadtsparkasse Köln insbesondere für den Medienstandort Köln vor der Fusion der Sparkassen eingegangen ist.?

 

Über diese Einschätzung gäbe es auch Einigkeit in Köln und Bonn, so die GRÜNEN.

 

Deswegen sei es auch richtig, dass die Stadt Köln Überlegungen anstellt, wie das Eigenkapital der Sparkasse wieder auf gestockt werden könne.

 

?Die Kölner VertreterInnen bekennen sich damit zu ihrer besonderen Verantwortung;? sagte Schmidt. ?Das finden wir angemessen und wir begrüßen dies ausdrücklich.?Dies bedeute allerdings keinerlei Automatismus für die Stadt Bonn.Darauf habe auch der Verwaltungsratvorsitzende Martin Börschel gestern in Köln noch einmal ausdrücklich hingewiesen.Daher sehe man in Bonn keinen Handlungsbedarf und plane wie bisher die Verabschiedung des Haushaltes in der nächsten Woche.

 

?Wenn die Kölner ihre Verantwortung wahrnehmen, kann die Sparkasse wie geplant auf moderaten Wachstumskurs gehen?, sage Schmidt.

 

Vorraussetzung sei allerdings, dass die Probleme der West LB, die die Sparkasse in Mitleidenschaft gezogen habe, entschlossen angegangen würden.

 

?Ich kann bisher kein tragfähiges Konzept der Landesregierung erkennen, die zu einer Neustrukturierung der Landesbank führt und ein nachhaltiges wirtschaftlich erfolgreiches Geschäftsmodell implementiert?, sagte Schmidt. ?Diese Situation hängt wie ein Damoklesschwert über den Sparkassen dem Finanzplatz NRW. Hier steht die Landesregierung gegenüber den Kommunen in der Pflicht.?

 

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