Sparkassenfusion bietet auch zukünftig hervorragende Chancen für Bonn und die Region

„Die Sparkasse KölnBonn stellt ein gelungenes Stück erfolgreicher regionaler Zusammenarbeit da,“ sagte Schmidt. „Davon haben wir in der Region bislang viel zu wenig.“Um so ärgerlicher  seien daher die im Zusammenhang mit dem voraussichtlichen  Abgang des ehemaligen Bonner Sparkassenchefs Michael Kranz verbreiteten Meinungen, wonach Bonner Interessen  in der neuen Sparkasse nur noch eine untergeordnete Rolle spielten.“Solche Thesen entbehren nach meiner Kenntnis bisher jeder Grundlage,“ meinte Schmidt. „Die Sparkasse hat sich in den letzten  2 Jahren ganz entschieden für Bonner Interessen eingesetzt.“

 

Als wichtigstes Beispiel nannte  Schmidt die Finanzierung des Bonner Kongresszentrums. „Dieses stand durchaus in Konkurrenz zu den Kölner Plänen für ihr Kongresszentrums. Da wurde regional entschieden, für Bonn.“Als weiteres Beispiel nannte Schmidt die Unterstützung für das Bonner Technologie- und Gründerzentrum, „die wir von der Bonner Sparkasse nie bekommen haben.“

 

Enttäuscht  zeigte sich Schmidt von den Plänen Michael Kranz die Sparkasse zu verlassen. „Kranz hat die Fusion mit Vehemenz vertreten. Das er sie mit der Erwartung  verbunden hat, einmal Chef der neuen Sparkasse zu werden war legitim. Die „Brocken jetzt hinzuschmeißen“ nachdem dies nicht geklappt hat, finde ich unprofessionell. Ein Stück weit läßt er damit auch die Sparkasse und ihre Mitarbeiter im Stich.“Letztlich müsse man Kranz Demission akzeptieren. Lösungen, diesen Abgang  „finanziell zu vergolden“, will Schmidt aber in keinem Fall mittragen. „Das kann man weder nach innen noch nach außen verantwortlich vertreten.  Letztlich ist das eine Frage der Unternehmenskultur.“Die Frage einer Nachfolge Kranz muss nach  Überzeugung  Schmidt  direkt in Angriff genommen werden.“Mit dem Abgang von Kranz ist die KölnBonner  Balanceim Sparkassenvorstand, die sich ja nicht allein in Zahlen ausdrückt, schon ein Stück aus den Fugen. Es ist im Sinne der gesamten Sparkasse, dass wir da jetzt zügig handeln.“

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld