Sperrung der Kennedybrücke für Bahnen: Unannehmlichkeiten für Fahrgäste minimieren

Zur beabsichtigten Sperrung der Kennedybrücke für Stadt- und Straßenbahn stellen CDU und Grüne einen Dringlichkeitsantrag in der Ratssitzung am 18.2. Dazu erklären Wilfried Reischl (CDU) und Rolf Beu (Grüne), Planungssprecher der Koalition:

 

„Die kurzfristig angesetzte und völlig unzureichend kommunizierte Sperrung der Kennedybrücke für einen Monat außerhalb der Ferienzeiten führt für viele Fahrgäste zu Unannehmlichkeiten, die die Attraktivität des öffentlichen Verkehrsangebots in Bonn drastisch einschränkt. Deshalb sollte auf die Sperrung durch andere Bauverfahren wenn irgend möglich verzichtet werden. Zumindest sollte ein Einrichtungsbahnverkehr erwogen werden. Nur wenn dies begründet nicht möglich ist, sollte die Sperrzeit reduziert und nach Möglichkeit in die Ferienzeit verlegt werden, um weniger Fahrgäste in einem kürzeren Zeitraum zu behindern.

 

Der vorgesehene Schienenersatzverkehr muss für die BenutzerInnen attraktiver  gestaltet werden.

 

Dies ließe sich z.B. durch kombinierte Maßnahmen erreichen, wie die Nutzung der Bahnspur zwischen Konrad-Adenauer-Platz und Brückenrampe, soweit es die Bauarbeiten ermöglichen.

 

Davon abgesehen wäre der Schienenersatzverkehr über die Haltestelle Stadthaus bis zum Bonner Hbf zu verlängern, da dies das Ziel für viele Umsteigebeziehungen ist.

 

Weiterhin gibt es zurzeit auf dem weiteren Linienweg der regulären Bus-Linien zum Hauptbahnhof auf der Sandkaule eine Baustelle, die die Benutzung der Busspur verhindert. Auch dieses Hindernis sollte wenn irgend möglich während der Zeit der Brückensperrung beseitigt werden.“

 

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