Stadtbahnlinie 66 zum ICE-Bahnhof beschleunigen

Aufgrund zahlreicher Beschwerden von Beschäftigten der internationalen Organisationen im UN-Viertel haben die Grünen im Ausschuss für Internationale Beziehungen und lokale Agenda einen Antrag zur Beschleunigung der Stadtbahnlinie 66 eingebracht. Ihr Anhalten an roten Ampeln solle möglichst konsequent vermieden werden. Die Sprecherin der Grünen im Internationalen Ausschuss Gabriele Albert-Trappe erklärt dazu: ?Die Stadtbahn 66 verbindet als einzige umsteigefreie Linie das UN-Viertel mit dem ICE-Fernbahnhof ?Siegburg/Bonn?. Während sie in Siegburg und Sankt Augustin unbehindert auf eigenem Gleiskörper verkehrt, fährt sie in Bonn von der Adelheidisstraße bis zum Stadthaus als ?Straßenbahn?. Dies ist oft mit Fahrzeitverzögerung durch Zwangsstopps an roten Ampeln verbunden und wird von Beschäftigten sowohl der internationalen Organisationen als auch der Bundesregierung, die den ICE-Bahn¬hof sehr häufig für ihre Dienstreisen nutzen müssen, vollkommen zu Recht beklagt.?Der Vorsitzende des Planungsausschusses Rolf Beu erläutert ergänzend: ?Selbst Radfahrer und Fußgänger berichten uns witzelnd, dass sie an den Enden der Kennedybrücke nach langer Wartezeit ausgerechnet dann ?Grün? erhalten, wenn eine Bahn sich nähert und vor der Nase von hundert wartenden Fahrgästen die Straße überqueren müssen. Bereits 2005 war die Verwaltung vom Planungs-Ausschuss aufgefordert worden, Möglichkeiten zur Beschleunigung der Linie 66 zu prüfen. Eine Verbesserung ist jedoch seitdem kaum bemerkbar.?Die CDU hat mittlerweile gefordert, den Antrag in den Planungs-Ausschuss zu überweisen. Dazu erklären Albert-Trappe und Beu gemeinsam: ?Uns ist jeder Ort Recht, um die absurde rote Welle für die Stadtbahn zu beenden.?

 

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