Stadtwerke: Streit zwischen Kühn und Dieckmann beschädigt die Zukunft der Region

 ?Mit ihrem derzeitigen Verhalten gefährden sie die Zukunft von eigenständigen Stadtwerken und setzen damit der Qualität der Daseinsvorsorge im Energie, Wasser- und der öffentlichen Verkehrsversorgung aufs Spiel. Wir halten das für unverantwortlich!?

 

Die GRÜNEN werfen Kühn und Dieckmann vor mit ihrem Verhalten immer wieder Misstrauen zu säen anstatt das notwenige Vertrauen zu schaffen.?Der Alleingang von Bärbel Dieckmann bei den Verkaufsverhandlungen in Köln ohne die Einbeziehung der Partner in Siegburg war ein Kardinalfehler?, sagte Pfeiffer. ?Dass sie im Aufsichtrat dann auch noch die Existenz eines Verkaufsangebotes aus Köln ausdrücklich bestritten hat, hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Abgesehen davon, dass das eine Missachtung des Aufsichtrates darstellt, muss man sich über massives Misstrauen anschließend nicht wundern.?Die GRÜNE kritisieren aber ebenso die ?Retourkutsche von Kühn?.?Es ist fachlich absoluter Unsinn die Erweiterung nach Neuwied zu blockieren?, sagte Pfeiffer. ?Das ist die richtige Strategie, um die Eigenständigkeit des Unternehmens auszubauen und den Wert des Unternehmens zu steigern. Daran muss auch die Rhein-Sieg-Kreis interessiert sein.?Statt aber nun an einem regionalen Strang zu ziehen, drohe nun ein Dumpingwettbewerb für einen Ausverkauf der Stadtwerke nach Köln.Die Kölner wären in diesem Fall der lachende Dritte.Pfeiffer warnte davor, den Verkauf der Anteile des Rhein-Sieg-Kreises an Köln strategisch zu unterschätzen. ?Köln will die Bonner in dieser Frage nicht als Partner. Mit dem Verkauf besäßen sie sie 49% der EnW und könnten damit jedes weitere Wachstum der Gesellschaft blockieren. Am Ende würden die Kölner die Bonner schlucken.?

 

Mit fatalen Folgen für die Bürger aus der Region. ?Wir stünden finanziell langfristig deutlich schlechter dar, weil wir aus der Wertschöpfungskette raus wären und die Entscheidungen über die Ausrichtung und Qualität der künftigen Infrastruktur der Daseinsvorsorge würden künftig in Köln getroffen. Da wären gerade die ländlichen Bereiche schnell auf der Verliererseite. Aber auch die Bürger in Bonn dürften die Suppe auslöffeln, die Dieckmann ihnen gerade einbrockt.?

 

Die GRÜNEN wollen vehement gegen einen Ausverkauf der Stadtwerke zu Felde ziehen. ?Notfalls müssen die Bürgerinnen und Bürger mit einer entsprechenden Initiative die Sache selbst in die Hand nehmen.?

 

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