Städtische Gebäude: Sanierungen sind nachhaltig und wirtschaftlich

Dies ist nach Auffassung der Grünen weder wirtschaftlich noch nachhaltig, vor allem wird nicht deutlich, warum gerade die Grundsanierung dieser Schulen, die in 2004 noch als dringend sanierungsbedürftig galten, nun auf 2013 und später geschoben werden.

 

Der grüne Sprecher Karl Uckermann:? Wir hatten bis zum Jahr 2009 jährlich 13 Millionen Euro zur Sanierung der maroden Schulen beschlossen, dieser Beschluss wurde allerdings bereits in 2007 ausgesetzt. Bis auf wenige, bereits begonnene Maßnahmen sollen diese Gebäude, die bereits jetzt in einem schlechten Zustand sind, nun noch Jahre auf die Sanierung warten.?

 

Dies ist nach Auffassung der Grünen weder wirtschaftlich noch nachhaltig.Deshalb fordern die Grünen in einem Änderungsantrag zur Sitzung die Vertagung dieses Maßnahmenplanes.

 

Karl Uckermann:? Wir brauchen eine Bewertung sämtlicher städtischer Gebäude hinsichtlich des Sanierungsbedarfes. Aus dieser Bewertung muss eine Prioritätenliste entstehen, die es der Politik ermöglicht zu beurteilen, ob Sanierungen geschoben werden können oder nicht. Mit den jetzigen Unterlagen ist das nicht möglich.?

 

Die Grünen weisen in dem Antrag auch darauf hin, dass ab 01.01.2009 für alle öffentlichen Gebäude über 1000 m² ein Energieausweis verpflichtend wird, dieser muss an gut sichtbaren Stellen ausgehängt werden.

 

Uckermann:? Bonn hat sich den Klimaschutz auf die Fahnen geschrieben, da wird es mehr als peinlich, wenn gerade die städtischen Gebäude sich als Klimakiller erweisen. Und durch das neue kommunale Finanzmanagement ist es möglich, für solche nachhaltigen Maßnahmen Kredite aufzunehmen, denn diese Ausgaben rechnen sich, wie es z.B. in Herne und Unna deutlich wurde.?

 

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