Stellungnahme des Kreisvorstandes der Grünen zur Wohnungsdebatte in Bonn

Mit Sorgen beobachtet der Vorstand des Kreisverbands Bündnis 90/ Die Grünen Bonn die Wohnungssituation in Bonn. Steigende Miet- und Grundstückpreise, sinkender Bestand an Sozialwohnungen und Mangel an Baugrund schaffen Probleme: Rentner, Studierende, Alleinerziehende und Hartz IV-Empfänger befinden sich in einer kaum lösbaren Konkurrenzsituation um günstige und angemessene Wohnungen.Daher sprechen sich die Sprecher des Kreisverbandes Martin Heyer und Julia Mayer entschieden dafür aus, dass die Wiedereinführung einer Wohnraum-Zweckentfremdungssatzung in Bonn voran getrieben wird. Dies hat bereits der Sozialausschuss im September beschlossen. Eine Voraussetzung für die Satzung ist es, Wohngebiete zu beschreiben, in denen Leerstand, Verfall oder kommerzielle Fehlnutzung von Wohnungen herrschen. 2003 bis 2005 konnten durch die Anwendung der – zwischenzeitlich von der Schwarz-Gelben Landesregierung abgeschafften – alten Zweckentfremdungsregelung nach Auskunft der Stadt Bonn 25.665 zusätzliche Quadratmeter Wohnfläche bereit gestellt werden. Die Änderung des Gesetzes zur Förderung von Wohnraum in NRW 2011 lässt hoffen, dass erneut Wohnraum entstehen kann, wenn es denn in Bonn Anwendung findet. Dies erscheint uns dringend notwendig!Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an:Julia Mayer (Sprecherin des Kreisverbandes): 0163-5575100Martin Heyer (Sprecher des Kreisverbandes) 0172-2655836

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld