Südüberbauung

Die planungspolitischen Sprecher der Koalition Bert Moll (CDU), Hardy Lohmeyer (GRÜNE)erklären:

 

Es muss zunächst leider immer wieder darauf hingewiesen werden, dass es sich hier nicht um eine städtische Maßnahme handelt, sondern um eine private Investition. Die Stadt ist nur mit einem kleinen Teileigentum an dem Objekt –  wie ca. 40 weitere Eigentümer – beteiligt und hat nur bedingten Einfluss.Ob die vom General-Anzeiger gezogenen Schlüsse zutreffend sind ist fraglich. Uns liegt weder eine neue Eigentümerentscheidung vor noch eine Absage von Ten Brinke o.a.Wenn die Südüberbauung nicht durch einen Neubau ersetzt würde, der die Straßenflucht zurücknimmt,  so wie es auf dem Nordfeld geschehen wird und damit dem ganzen Bereich vor dem Bahnhof wieder einen Alleecharakter mit großzügigen Fußgängerbereichen zu geben, wäre das bedauerlich. Auch beim Neubau des Busbahnhof könnte so leider die bessere Variante ohne City-Pick nicht zum Tragen kommen. Leider zeigt sich, dass es richtig war, die Planungen und Bauvorhaben für das Nordfeld nicht unauflöslich mit dem Schicksal der Südüberbauung zu verknüpfen. Es ist besser auf städtischen Grund  im nördlichen Bahnhofsbereich bauliche Vorgaben zu machen, als die gesamte Neugestaltung des Bahnhofsvorfeldes von den über 40 Teileigentümern der Südüberbauung abhängig zu machen. Die Stadt hat ihren Teil dazu erfüllt, eine Lösung für die Südüberbauung zu finden. Ein Verkaufsvertrag über die städtischen Eigentumsanteile liegt unterschriftsreif vor. Es wurden auch alternative Planungen mit und ohne Südüberbauung  für den ZOB erarbeitet. Es ist zu hoffen, dass mit der Entwicklung auf dem Nordfeld doch noch einmal Dynamik in die Problematik Südüberbauung rein kommt. Den Teileigentümern muss klar sein, dass der Wert ihrer Immobilie sicher nicht steigt, wenn die Attraktivität des Bahnhofsbereiches weiter darunter leidet, dass das Objekt weiter ein Fremdkörper im Stadtbild bleibt. Die weitere Entwicklung wird davon abhängen, ob sich eine Folgeinvestor findet und wie sich die Eigentümergemeinschaft entscheiden wird.“

 

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