SUN AREA BONN

Die Stadt Osnabrück hat in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Osnabrück im Rahmen eines zweijährigen Pilot-Projektes  eine Methodik entwickelt, um das Solarenergiepotenzial jeder Dachfläche automatisiert berechnen zu können. Grundlage der Berechnung sind hochauflösende Laserscannerdaten aus einer Befliegung des gesamten Stadtgebietes, die von der Stadt Osnabrück bereitgestellt wurden. In einem Antrag für die nächste Sitzung des Umweltausschusses fordern DIE GRÜNEN die Einrichtung eines Online-Solar-Servers für die Stadt Bonn.

 

Brigitta Poppe, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Rat der Stadt Bonn:

 

?Die aktuelle Studie ?EnergieRegion Rhein-Sieg? kommt zum Ergebnis, dass sich der potenziell mögliche Selbstversorgungsgrad mit erneuerbaren Energien in Bonn ungefähr 80 % beträgt. Er stützt sich in erster Linie auf Solarkraft, weil es unzählige für Sonnenenergie nutzbaren Gebäudeflächen gibt. Um dieses Potenzial auszuschöpfen brauchen wir ein einfaches Instrument, mit dessen Hilfe die Bonner Gebäudeeigentümer quasi per mouse-click die potentielle Eignung ihrer Dachflächen für die Errichtung von Photovoltaik- und Solarthermie-Anlagen abrufen können. Die Stadt Osnabrück hat dieses Online-Angebot bereits mit Erfolg eingeführt. Die Klima-stadt Stadt Bonn soll nun von den Osnabrücker Erfahrungen profitieren und umgehend für Bonn nutzbar machen, denn: jede derzeit erzeugte Kilowattstunde Strom aus Sonnenenergie verringert die Kohlendioxid-Emissionen um 514 g.? 

 

Weiter Informationen unter:http://geodaten.osnabrueck.de/website/SunArea/viewer.htm http://www.al.fh-osnabrueck.de/15416.html

 

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