Sven Giegold spricht auf dem Friedensplatz über Chancen und Gefahren für Europa

Sven Giegold, grüner Spitzenkandidat für die Europawahlen am 25. Mai, besuchte vergangenen Samstagnachmittag, den 3. Mai, im Rahmen des Bonner Europatages den Friedensplatz, um über aktuelle Chancen und Gefahren für das europäische Projekt zu sprechen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Katja Dörner, grüne Bundestagsabgeordnete für Bonn. Zeitgleich wurden am nebenstehenden Wahlkampfstand Bio-Honigbrote serviert, zum einen um für das leibliche Wohl der Interessierten zu sorgen, zum anderen um so ganz anschaulich für regionale, gentechnikfreie Landwirtschaft zu werben.Vor rund 100 interessierten Bonnerinnen und Bonnern warnte Sven Giegold zunächst vor den Gefahren, die von dem wachsenden Zuspruch für rechtspopulistische Parteien und zunehmenden Renationalisierungstendenzen quer durch Europa ausgehen – denn die globalen Herausforderungen unserer Zeit lassen sich nur mit einem geeinten, starken Europa angehen. Sei es eine entschiedene und zukunftsfähige Energie- und Klimapolitik, die Regulierung und Transparenz der Finanzmärkte oder der Einsatz für Mindeststeuersätze und strengere Regeln gegen Steuerhinterziehung und Steuerflucht im gemeinsamen Binnenmarkt – die GRÜNEN haben es sich zum Ziel gesetzt, die EU und Europa sozialer, ökologischer und demokratischer zu gestalten.Als weiteres, konkretes Risiko für das europäische Einigungswerk nannte Sven Giegold das geplante  Transatlantische Freihandelsabkommen (engl. Transatlantic Trade and Investment Partnership, kurz: TTIP) zwischen der EU und den USA. Durch dieses drohen sensible Standards in den Bereichen Lebensmittelsicherheit und Verbraucherschutz vereinheitlich zu werden, was nicht nur die Zulassung von gentechnisch manipulierten Lebensmitteln und mit Chlor behandeltem Hühnchenfleisch auf dem europäischen Markt zur Folge haben könnte, sondern auch den Weg frei machen würde für umfangreiche Konzernklagerechte gegenüber Staaten, die durch zu strenge Umwelt- oder Verbraucherschutzstandards vermeintliche Investitionen „hemmen“. Die europäischen GRÜNEN setzen sich vehement gegen das Freihandelsabkommen ein, das die europäische Demokratie mit Füßen trete.“Sven Giegold hat heute eindringlich gezeigt, warum es so wichtig ist, bei den Europawahlen am 25. Mai mit starken GRÜNEN das europäische Einigungswerk zu schützen und zu stärken“, so Julia Mayer, Sprecherin des Grünen Kreisverbands Bonn. „Und was für die europäische Ebene zutrifft, gilt natürlich genauso die Kommunalwahlen am 25. Mai – deshalb mit beiden Stimmen für GRÜN Gerechtigkeit, Nachhaltigkeit, Vielfalt und Teilhabe  sowohl in Bonn als auch in Europa stärken!“

 

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