Tag des Lärms 30. April 2014

„Anwohner müssen vor gesundheitsschädlichen Lärm geschützt werden“, erklärt der ver-kehrspolitische Sprecher der GRÜNEN Rolf Beu anlässlich des Tages gegen Lärm. „Die Weltgesundheitsorganisation WHO sieht Lärm als zweitgrößtes Gesundheitsrisiko nach der Luftverschmutzung. Die Folgen sind Stress, Schlafstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Besonders betroffen sind dabei Anwohner von viel befahrenen Straßen, Gleisen und Flughäfen.“

 

Das Ziel der GRÜNEN ist es daher, den Lärmausstoß innerhalb von Bonn zu senken. Dies kann über Anreize und verbindliche Regelungen geschehen.

 

„Wir haben für BürgerInnen, die an stark befahrenen Straßen wohnen, Fördermittel für den Einbau von Lärmschutzfenstern bereitgestellt“, so die umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN, Brigitta Poppe.

 

Zur Minderung von Straßenlärm streben die GRÜNEN eine Ausweitung von Tempo 30 Zonen an. Auf den Autobahnen sollte eine nächtliche Geschwindigkeitsbegrenzung auf 80 km/h durchgesetzt werden. Auch der Einbau von Flüsterasphalt unterstützt die Vermei-dung von Lärmemissionen genauso wie Lärmschutzwände. „Wir GRÜNE fordern deshalb, dass seitens des Bundes für Maßnahmen an Autobahnen und Bundesstraßen die Mittel für die Lärmsanierung an bestehenden Straßen aufgestockt werden“, so Rolf Beu .

 

Hangelar ist besonders durch Fluglärm geplagt. „Wir streben an, die Sport- und Hub-schrauberflüge am Flugplatz zu reduzieren. Der Bonner Rat forderte bereits ein Gyrokop-ter-Startverbot. Wir unterstützen im Stadtrat ebenfalls alle Bemühungen auf Bundes- und Europaebene den Bahnlärm zu reduzieren, wie beispielsweise durch Tempolimits für Güterzüge in den Nachstunden und die Einführung von lärmabhängiger, verkehrssteu-ernder Trassenpreise“, so Beu und Poppe.

 

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