Tom Schmidt ist GRÜNER OB-Kandidat

Die Mitgliederversammlung des Bonner Kreisverbands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN bestätigte gestern, am 10. März 2015, mit großer Mehrheit den Vorschlag des Kreisvorstandes, den GRÜNEN Fraktionsgeschäftsführer Tom Schmidt als Kandidaten für die Oberbürgermeisterwahl im September zu nominieren. Tom Schmidt erhielt im ersten Wahlgang unter allen 56 Anwesenden 50 Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen. Im zweiten Wahlgang unter den 49 anwesenden Parteimitgliedern erhielt er 43 Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und eine Enthaltung.

 

In seiner Bewerbungsrede stellte er nach einer kurzen Vorstellung seiner Person seine politischen Ziele und Prioritäten vor – vielfältig, sozial gerecht und nachhaltig, so solle es nach seiner Vorstellung in Bonn zugehen. Das bedeute, Bonn weiterhin als UN-Standort und internationale Stadt zu stärken, in der Flüchtlinge willkommen sind, trotz Einsparungen weiter in Betreuung und Bildung zu investieren und Klimaschutz wieder als Kernthema zu begreifen.  Grundlage der Politik – und nicht Selbstzweck – sollte dabei eine solide Finanz- und Wirtschaftspolitik sein. Als besonderes Symbol für das, was falsch läuft in der Bonner Kommunalpolitik, sieht Tom Schmidt das Festspielhaus – eine Chiffre für eine bestimmte Art, Politik zu machen, die von gestern sei und welche die Bonner Bürger*innen satt hätten. So habe er nichts dagegen, wenn die OB-Wahl gleichzeitig zu einer Abstimmung über das Festspielhaus gemacht werde.

 

„Wir müssen mit dem Anspruch antreten, aus dem traditionellen Zweikampf einen Dreikampf zu machen!“, so Tom Schmidt über den bevorstehenden Wettbewerb mit seinen Konkurrenten Ashok Sridharan (CDU) und Peter Ruhenstroth-Bauer (SPD). Die GRÜNE Basis steht dabei schon einmal hinter ihm.

 

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