UN Konvention über Rechte behinderter Menschen: Gemeinsamen Unterricht ausbauen

Nicht alle Eltern, die für ihre behinderten Kinder den gemeinsamen Unter-richt mit Nichtbehinderten wünschten, konnte dies erfüllt werden. Sie waren gezwungen, ihre Kinder an Förderschulen unterrichten zu lassen.Mit der Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte behinderter Menschen haben behin-derte Kind ein Recht auf ein inklusives Schulsystem – den gemeinsamen Unterricht mit nichtbehinderten Kindern.Die Grüne Sprecherin Dorothee Paß-Weingartz:“ Der Rat auf unsere Initiative hin bereits im vorletzten Jahr beschlossen, auf die Schulen einzuwirken, die integrativen Plätze bis zum Jahr 2012 zu verdoppeln. Außerdem sollte sichergestellt werden, dass die Kinder, die in der Grundschule im integrativen Unterricht waren, diesen auch in weiterführenden Schulen be-suchen können.“Die Grünen weisen darauf hin, dass es auch einen entsprechenden Ratsbeschluss für die Bonner Kindertageseinrichtungen gibt. Bereits vor drei Jahren hat der Rat beschlossen, jähr-lich 5 integrative Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren (Ü3-Plätze) zu schaffen.Paß-Weingartz:“ Wir werden zum nächsten Schulausschuss und im nächsten Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie eine Anfrage zu diesem Thema stellen. Dann wird sich heraus-stellen, inwieweit die Ratsbeschlüsse umgesetzt wurden. Wir können die Eltern behinderter Kinder bestärken, ihre Rechte offensiv einzufordern – unsere Unterstützung haben sie.“

 

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