Unverständnis über Reaktion des Arbeitskreises Fußball der PRO-Sportstadt-Bonn-Initiative zu den Bonner Sportplätzen – Koalition wehrt sich

Mit großem Unverständnis habent der CDU-Sportausschussvorsitzende Willi Härling und Rolf Beu, der sportpolitische Sprecher von Bündnis 90/DIE GRÜNEN, auf die heftigen Vorwürfe im Infoschreiben des AK Fußball der PRO-Sportstadt-Bonn-Initiative reagiert.In der Sportausschusssitzung am 12. September 2012 hatte die schwarzgrüne Rathauskoalition mit einem Änderungsantrag das Kunstrasenprogramm der Stadt konkretisiert, wobei die beschlossene Prioritätenliste des Ratsbeschlusses vom 24.09.2009 nicht verändert wurde. Lediglich die in diesem Ratsbeschluss enthaltene „Überholspurregelung“ wurde konkretisiert. Von dieser Sonderregelung kann jeder Bonner Verein profitieren, der durch besondere sportliche Leistungen überzeugt, und bereit ist, eine angemessene Kostenbeteiligung zu tragen.Hier muss die Verwaltung schnellstens einen Richtlinienkatalog erstellen, der im Detail mit den Vereinen abgestimmt werden muss. Dies ist dem Sportausschuss dann zur Beschlussfassung vorzulegen. Hier gilt es auch weitere Fördermöglichkeiten, wie sie bereits im Rhein-Sieg-Kreis erfolgreich durchgeführt werden, zu finden.Unser Beschluss ist im Interesse aller Bonner Sportvereine und er gilt vor allem auch für alle Vereine. Wir sind davon überzeugt, dass damit die weitere Umsetzung des Kunstrasenprogramms zügig gelingt. Und wer sich einbringt, wird belohnt.„Wir betonen nochmals, dass wir nun zeitnah eine Verwaltungsvorlage erwarten, in der auf vorhandene Unterstützungsangebote von Vereinen eingegangen wird. Denn im Interesse der angespannten städtischen Haushaltslage ist es dringend geboten, auf derartige Eigeninitiativen einzugehen. Zudem soll die Verwaltung PPP-Modelle mit den Sportvereinen prüfen, “ sagten Rolf Beu und Willi Härling.„Wir sind sehr verwundert, dass die bisher völlig neutrale Initiative PRO-Sportstadt-Bonn nun nicht mehr nur dafür kämpft, dass der Bonner Sport gefördert wird, sondern auch bewertet, für welchen Verein etwas getan wird. Somit hat die Initiative leider ihre Neutralität verloren. Für neutrale Gespräche zur Verbesserung des Bonner Sports stehen wir der Initiative trotzdem gern weiterhin zur Verfügung,“ ergänzten die beiden Sportpolitiker.

 

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