Verhandlungen zur endgültigen Unterbringung der Radstation am Hauptbahnhof

Nachdem die Finanzierung der Radstation für 2012 gesichert ist und die Stadtverwaltung lobenswerter Weise umgehend die nötigen Finanzmittel für dieses Jahr bereit gestellt hat, muss die Stadt sich nun schnellstmöglich mit dem Investor, der Deutschen Bahn AG und der Caritas an einen Tisch setzen und ein zukunftsfähiges Konzept zu erarbeiten.Die schwarz-GRÜNE Ratskoalition ist sich der Verantwortung sowohl gegenüber den Radfahrerinnen und Radfahrern aber selbstverständlich auch gegenüber der Caritas als Betreiber und deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sehr bewusst.Rolf Beu (verkehrspolitischer Sprecher der Stadtratsfraktion, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Zusätzlich zu den aktuellen Planungen für eine neue Radstation im Bereich vor dem Gleis 1 benötigen wir dringend eine dauerhafte Lösung für die Radstation in der Quantiusstraße. Das dortige Provisorium muss endlich ein Ende haben und die Caritas als Betreiber muss eine vernünftige Unterbringung auf dieser Seite des Bahnhofs angeboten bekommen.“Wilfried Reischl (verkehrspolitischer Obmann, CDU): „Erst wenn wir der Caritas eine verbindliche langfristige Lösung anbieten können, können wir auch mit ihr über Möglichkeiten der Einnahmensteigerung durch zusätzliche Serviceangebote und langfristige Senkung des Zuschussbedarfs verhandeln.“Radstationen arbeiten deutschlandweit nur in Ausnahmefällen kostendeckend. Der Großteil wird von sozialen Einrichtungen, wie z.B. in Bonn von der Caritas, betrieben und nehmen somit auch eine sehr lobenswerte soziale Verantwortung war, indem sie arbeitslosen jungen Erwachsenen eine Qualifizierung und Beschäftigung bieten.Vor diesem Hintergrund und im Rahmen der derzeitigen Größenordnung wird für die Bundesstadt Bonn voraussichtlich immer ein Zuschussbedarf bestehen. Doch wenn dieses Provisorium irgendwann endlich mal Vergangenheit ist, können alle Beteiligten auch viel besser planen und mithilfe von zusätzlichen Serviceangeboten den Zuschussbedarf sicher langfristig auch minimieren.Wichtig ist nun aber erstmal, dass mit allen Beteiligten verhandelt wird, um diese derzeitige provisorische Unterbringung zeitnah zu beenden.   

 

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