Verkehrsministerium bringt Verbindlichkeit und Änderung der Platzrunde für Hangelar auf den Weg – Lärmmessungen von großer Wichtigkeit – Lob für die Bürgerinitiativen

 

Der Fraktionsvorsitzende Werner Rambow (Bezirksvertretung Beuel) und der Stadtverordnete Dr. Detmar Jobst (Bonn) erklären:

 

„Der Lärmschutzbeirat am Verkehrslandeplatz Hangelar hat einstimmig den Vorschlag des NRW Verkehrsministeriums befürwortet, die Platzrunde im Bereich zwischen Geislar, Vilich und Vilich-Müldorf über unbewohntes Gebiet zu verlegen.“

 

Werner Rambow, Bonner Vertreter und stellvertretender Vorsitzender im Lärmschutzbeirat: „Die vorgeschlagene Änderung lässt die Platzrunde östlich vor Geislar abknicken und folgt dann etwa 150 Meter westlich der Autobahn bis zur Autobahnabfahrt zwischen Vilich und Vilich-Müldorf. Soweit möglich, wird unbebautes Gebiet überflogen. Natürlich bringt das für die Anwohner nur eine Entlastung, wenn die Platzrunde durch die Flieger auch eingehalten wird.“

 

Dr. Detmar Jobst, stellvertretender Aufsichtssrat der Flugplatzgesellschaft: „Unser persönliches Gespräch am 16.03.2011 bei der Genehmigungsbehörde in Düsseldorf hat uns darin bestärkt, dass Lärmmessungen zur Dokumentation der Belastung der Bevölkerung der richtige Weg sind, um weitere Maßnahmen zu Reduzierung der Lärmbelastung zu ergreifen. Außerdem muss der Betriebslärm am Verkehrslandeplatz selber effektiv eingedämmt werden.“

 

Detmar Jobst und Werner Rambow betonen die große Bedeutung der Bürgerinitiativen in Beuel und Sankt Augustin für den ersten Erfolg der Fluglärmkritiker: „Die jahrelange Arbeit der Initiative gegen Fluglärm und des Arbeitskreises Fluglärm in Beuel und der Bürgerinitiativen in Niederpleis, am Niederberg und der jüngst gegründete Arbeitskreis Hubschrauberlärm in Hangelar haben die Diskussion deutlich in Schwung gebracht.“

 

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