Verkehrssituation in der Drachenburgstraße am Bahnhof Bonn-Mehlem

Zur Verkehrssituation  in der Drachenburgstraße am Bahnhof Bonn-Mehlem teilt der Sprecher der Bad Godesberger GRÜNEN, Andreas Falkowski, mit:

 

„Es gab im Jahr 2012 einen Ortstermin in der Drachenburgstraße, bei dem Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen zuständigen Ämtern der Stadtverwaltung, vom ADFC und aus der Politik sich die Verkehrssituation vor Ort angeschaut haben und über potentielle Verbesserungsmöglichkeiten beraten haben.

 

Im Rahmen dieses Ortstermins hatte die Stadtverwaltung folgende Aktivitäten zugesagt, doch bis heute ist diesen Versprechen und Zusagen leider wenig bzw. gar nichts gefolgt.

 

       Die Stadtverwaltung hatte zugesagt, in Gesprächen mit dem Grundstückseigentümer, der Deutschen Bahn AG, Absperrung eines Zugangs zu den Bike & Ride Anlagen einzufordern und diese Absperrungen anzubringen, damit die Nutzerinnen und Nutzer die Abstellanlage besser erreichen können.

 

       Die Stadtverwaltung hatte zugesagt, die Markierungen im Knoten Mainzer Str. / B9 / Drachenburgstraße zu überprüfen, und wenn nötig hier eine Ummarkierung bzw. Erweiterung der Markierung vorzubereiten, damit die Führung des Auto- aber auch des Radverkehrs in diesem Knotenpunkt klarer, überschaubarer und somit sicherer wird.

 

       Die Stadtverwaltung hatte angekündigt, die Radwegebenutzungspflicht in der Drachenburgstraße auf dem kurzen Abschnitt zwischen dem Bahnübergang und der B9 aufzuheben, da der dortigen gemeinsame Geh- und Radweg für beide Verkehrsarten deutlich zu schmal ist.

 

       Vor allem aber wollte die Stadtverwaltung der zuständigen Bezirksvertretung Bad Godesberg eine Beschlussvorlage vorlegen, um die in der Drachenburgstraße in Richtung Lannesdorf markierten Parkplätze im Bereich der Galileistraße zu entfernen. Stattdessen wollte sie der Bezirksvertretung für die dortige Verkehrsführung vorschlagen, einen Fahrradschutzstreifen einzurichten, und falls die Straßenbreite es zulässt, eine Linksabbiegerspur von der Drachenburgstr. in die Galileistr. zu markieren. Diese beiden Maßnahmen würden die derzeit noch immer vorhandene Engstelle deutlich entlasten und für mehr Verkehrssicherheit sorgen.   

 

Trotz mehrmaligem Nachfragen durch uns bei der Stadtverwaltung hat diese es innerhalb von mittlerweile 2 Jahren nicht geschafft, diese von ihr zugesagten Maßnahmen und Beschlussvorlagen in die Wege zu leiten.“

 

 

 

Andreas Falkowski ergänzt: „Wenn man sich das Verkehrschaos, speziell samstags, ansieht, wenn sich die PKWs in einer langen Schlange vom Bahnübergang zurückstauen und es in der Engstelle im Bereich der Galileistraße aufgrund der dort parkenden Autos immer wieder zu gefährlichen Situationen kommt, der weiß, wie dringend hier eine Verbesserung der Situation notwendig ist.“ 

 

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