Verkehrsverbund Nahverkehr Rheinland (nvr) beschließt Neuausschreibung

„Es konnte sichergestellt werden, dass das Leistungsangebot auf den Bonner Regionalbahnstrecken nicht verschlechtert wird. Trotz der Finanznöte sieht das der Ausschreibung zu Grunde liegende Fahrplankonzept sogar nicht nur eine Bedienung der neuen, zusätzlichen Haltepunkte ‚Bonn-Hügel’ und ‚Bonn Helmholtzstraße’ vor, sondern auch eine Ausweitung des Abendverkehrs über das jetzige Betriebsende hinaus.Ein großer Wermutstropfen ist, dass die Durchbindung der Regionalbahnlinien 23 und 30 noch nicht erreicht werden konnte. Damit müssen Fahrgäste aus dem Bonner Westen und dem linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis, die ihre Fahrtziele im Regierungsviertel oder in Bad Godesberg haben, auch weiterhin zunächst am Bonner Hauptbahnhof umsteigen.Auf Grund der massiven Bonner Intervention wurde die nvr-Verwaltungsvorlage noch kurzfristig um folgenden Passus ergänzt: ‚Die Verbandsversammlung beauftragt die Geschäftsführung auf der Grundlage der Betriebsvarianten 3 und 5 eine erweiterte Machbarkeitsstudie unter Einbeziehung erforderlicher infrastruktureller Anpassungen in Auftrag zu geben und im Zusammenwirken mit der Stadt Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis eine Bewertung im Hinblick auf das weitere Vorgehen zu erarbeiten.’Damit konnte zumindest erreicht werden, dass die infrastrukturellen Notwendigkeiten für die Verbindung der beiden Regionalbahnstrecken konkret ermittelt und nach einer Bewertung behoben werden können.“  Weitere Info:  Rolf Beu,  Tel.  0170 47 34 593   

 

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