Verschuldung in Bonn:Falsche Zahlen in der Presse

In der heutigen Presse war auf der Titelseite zu lesen, dass in Bonn die Verschuldung von 2010 bis 2013 von 875 Millionen Euro auf 1,4 Milliarden Euro gestiegen sei.Dazu der finanzpolitische Sprecher der GRÜNEN Peter Finger:“ Diese Zahlen sind falsch. Bonn war in 2010 mit insgesamt 1,33 Mio. verschuldet, davon waren 805 Mo. Investitionskredite, also rentierlich. Dazu kamen 506 Mio. Euro Liquiditätskredite.In 2013 lagen die Investitionskredite bei 939 Mio. Euro, die Liquiditätskredite bei 513 Mio. Euro, gesamt 1,6 Milliarden Euro. Damit sind die Schulden in Bonn nicht wie berichtet um 62 Prozent gestiegen, sondern um ca. 22 Prozent.“Die problematischen Kredite seien die Liquiditätskredite, denn diese seien die „Überziehungskredite“ der Stadt. Den Investitionskrediten stehen Werte gegenüber, wie z.B. neue Kindertageseinrichtungen zur Deckung des Rechtsanspruchs auf einen Kindergartenplatz.Peter Finger: „Unsere Bemühungen zielen in erster Linie darauf, möglichst schnell einen Haushalt zu erreichen, der in Aufwand und Ertrag ausgeglichen ist. Wären wir den HH-Planentwürfen des Oberbürgermeisters gefolgt, wäre die Verschuldung heute weitaus höher. So plante die Verwaltung im HH-Plan Entwurf eine Verschuldung für 2013 von 1,88 Mio. Euro. Durch politische Intervention konnte diese um 200 Millionen verringert werden.“

 

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