Vollständige Strom- und Gassperren verbieten

Die Geschäftsführung der Stadtwerke hat dem Aufsichtsrat des EnW, die erst kürzlich zur Hälfte nach Köln verkauft wurde, eine Preiserhöhung um 20% vorgeschlagen.

 

?Die dramatische Preissteigerung bei Öl und Gas stellt nicht nur eine wirtschaftliche, sondern vor allem auch eine sozialpolitische Herausforderung dar, deren Umfang gegenwärtig noch stark unterschätzt wird?, sagte der der GRÜNE Vertreter im Aufsichtsrat, Guido Pfeiffer. ?Es ist absehbar, dass weniger einkommensstarke Haushalte diesen Preisanstieg bald nicht mehr aus eigener Kraft bewältigen können.?

 

Die GRÜNEN wollen daher mit den Beschluss zum Preisanstieg mit einem Verbot der vollständigen Strom- und Gassperre koppeln.Pfeiffer: ?Man muss sich vor Augen führen, was eine Sperrung für die Betroffenen bedeutet: Kein Licht, kein warmes Wasser, keine warmen Mahlzeiten, kein Kühlschrank. Niemand darf durch Strom- und Gassperren in seiner Existenz bedroht werden, weil sie aufgrund ihres geringen Einkommens nicht in der Lage ist, die Stromrechnung zu bezahlen.?

 

Die GRÜNEN unterstrichen ihre Erwartung, dass sich die Preisspirale auch zukünftig weiterdrehen werde.?Seriöserweise kann niemand versprechen, dass Energie zukünftig billiger werden wird?, sagte Pfeiffer. ? Der Rückgang der fossilen Ressourcen muss durch einen sparsameren und effizienteren Umgang aufgefangen werden. Aber dieser Prozess muss sozialverträglich gestaltet werden.?

 

Klar ist für die GRÜNEN, dass dieser Prozess nicht als Insellösung in einer einzelnen Stadt gestaltet werden kann.Pfeiffer: ?Es braucht dazu einen Gesamtansatz.?

 

Die GRÜNEN verwiesen in diesem Zusammenhang auf einen Antrag, den ihre Landtagsfraktion im Juni diesen Jahres in den Landtag eingebracht hat (s .Anlage).

 

?Wir fordern gerade auch CDU und SPD auf, in ihren Landtagsfraktionen dafür zu werben, dass dieser Weg in Düsseldorf mehrheitsfähig wird?, sagte Guido Pfeiffer.

 

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