VRS-Fahrpreiserhöhungen von über 5 % verhindert. Angebotsverschlechterungen bei Bus und Bahn abgewendet.

Die ursprünglich von den Unternehmen im VRS geforderte Preiserhöhung von über 5% konnte auf politischen Druck hin gesenkt werden. In 2013 werden die Preise der Tickets deutlich weniger angepasst als es von den Unternehmen geplant war.Selbst im immer wieder mit Vorbildcharakter angeführten Karlsruher Verkehrsverbund werden die Fahrpreise 2012 stärker ansteigen.Die Unternehmen des VRS hatten aufgrund der durchschnittlichen Entwicklungen der Kostenfaktoren Personal (Entwicklung der Tarifabschlüsse TV-N), Material (Entwicklung der Indizes der Erzeugerpreise), Energie (Entwicklung der Indizes der Energiekosten) und Kapital (Entwicklung der Effektivzinssätze für Unternehmen) eine deutlich höherre Preissteigerung von durchschnittlich 5,6% gefordert.Rolf Beu (Landtagsabgeordneter, Bündnis 90/DIE GRÜNEN): „Im Sinne der Fahrgäste und im Sinne eines attraktiven ÖPNV-Fahrpreises konnten wir zum Glück eine deutlich geringere Preissteigerung durchsetzen. Und auch wenn die Fahrpreiseinnahmen auch weiterhin gerade mal die Hälfte der tatsächlichen Kosten des ÖPNVs im VRS decken, konnten wir erreichen, dass es keine Leistungseinschränkungen im Verkehrsverbund Rhein-Sieg geben wird.“

 

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