Wahlkampfthemen werden nicht von der OB bestimmt

„Wenn die Oberbürgermeisterin dabei bleibt, dass sie ‚eindeutig dafür plädiere, bei der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit dem nördlichen Teil zu beginnen, um dort attraktiven Einzelhandel zu etablieren‘, dann wird ihr Wunsch zweifellos nicht in Erfüllung gehen. Kernforderung aus dem Bürgerbeteiligungsverfahren war, dass der Gesamtbereich des Bahnhofsbereiches zwischen Thomas-Mann-Straße und Kaiserplatz umzugestalten sei. Eine auch nur vorläufige Beschränkung auf den Bereich nördlich der Poststraße, ohne planerische Berücksichtigung der Südüberbauung und der anschließenden Flächen, würde dem Wunsch der Bürgerwerkstatt vollständig zuwiderlaufen. Man kann schon verstehen, dass Frau Dieckmann im Wahlkampf nicht gerne mit dem Thema Gestaltung des Bahnhofsbereichs konfrontiert werden möchte, da sie dann öffentlich Farbe bekennen müßte, warum sie dort außer einer am Widerstand der Bürgerschaft gescheiterten Fehlplanung während ihrer 13 Jahre als OB nichts zu Stande brachte. Anmaßend ist es aber schon, wenn die Oberbürgermeisterin die Themen des Kommunalwahlkampfes vorgeben will. Die Bürgerinnen und Bürger werden es sich nehmen lassen, die OB-Kandidaten und die Parteien auch an Ihren Taten zur Innenstadtentwicklung zu messen.“   Weitere Info:  Rolf Beu,  Tel. 0170 – 47 34 593

 

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