Waldschule: Schadstoffbelastung lässt Fragen offen

Das von den Eltern der Waldschule in Auftrag gegebene Gutachten hat eine stark auffällige Belastung mit Schimmelpilzen festgestellt. Die Eltern beklagen, dass Feuchtigkeit und Geruchsbelästigung seit Jahren ein Ärgernis seien.Die Begehung durch das städtische Gebäudemanagement in 2009 ergab hingegen keine Auffälligkeiten bezüglich Schimmel.Die Vorsitzende des Schulausschusses, Doro Paß-Weingartz wurde von den Eltern eingeladen und konnte bei einem Ortstermin persönlich die offensichtliche Feuchtigkeit und Geruchsbelästigung bestätigen. „Ich versehe nicht, warum die Begehung durch das städtische Gebäudemanagement mit einem mit einem Büro für Baubiologie in 2009 keinerlei Auffälligkeiten für Schimmel ergaben. Laut Aussage der Eltern sei bereits damals die Schimmelbildung mit bloßem Auge sichtbar gewesen.“Diese Diskrepanz zwischen den beiden Gutachten lässt auch die Frage offen, wie gründlich die bisherigen Begehungen durchgeführt wurden und inwiefern der Schadstoffbericht, der im letzten Schulausschuss vorlag, noch zutreffend ist.Paß-Weingartz:“ Jetzt ist plötzlich der Handlungsbedarf so groß, dass in 2 betroffenen Klassen nicht mehr unterrichtet werden kann und Container aufgestellt werden müssen. Ohne die Initiative der Eltern wäre das SGB nicht zum Handeln gezwungen gewesen.“

 

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