WCCB: Zustimmung der Gläubigerversammlung ist ein Meilenstein

Als einen `Meilenstein auf dem Weg zur Aufarbeitung und Lösung des WCCB-Desasters´ hat die schwarzgrüne Koalition die Zustimmung der Gläubigerversammlung zum Heimfall des World Conference Center bezeichnet. Sie dankte in diesem Zusammenhang im Besonderen dem städtischen Berater RA Johannes Gather, der mit außerordentlichem Engagement und Fachkompetenz entscheidenden Anteil daran gehabt habe, dass nun ein Lösung vereinbart sei, die die Stadt rechtssicher in die Lage versetze, das Konferenzzentrum als Eigentümerin  zu Ende zu bauen.

 

Gleichzeitig forderte die Koalition die Verwaltung auf, nun mit Priorität und Effizienz  den Auftrag des Rates  zur Fertigstellung des Konferenzzentrums umzusetzen.„Die Zustimmung der Gläubigerversammlung ist ein Meilenstein auf dem Weg zur Aufarbeitung und Lösung des WCCB-Desasters“, sagten Dr. Klaus-Peter Gilles (CDU) und Peter Finger (GRÜNE). „Damit wird  die Stadt wieder rechtssicher  als Eigentümerin des WCCB im Grundbuch stehen und ist endlich in der Lage das Konferenzzentrum fertig stellen zu lassen.“

 

Damit habe sich der Weg, den die Koalition unter der maßgeblichen Beratung des Bonner Rechtsanwalts und Insolvenzexperten Johannes Gather vor einem knappen Jahr im Rat durchgesetzt habe, bewährt.

 

„Wir haben mit dem jetzt abgeschlossenen Verträgen nicht nur die nötige Rechtssicherheit erreicht, sondern zusätzlich im Vergleich zu den damaligen Plänen der Verwaltung Millionen Euro an Beraterkosten gespart“, so Gilles und Finger.Mit Nachdruck forderte die Koalition die Verwaltung auf, nun mit Priorität und Effizienz  den Auftrag des Rates  zur Fertigstellung des Konferenzzentrums umzusetzen.

 

„Wir erwarten für die Sondersitzung des Ausschusses morgen einen aktualisierten Zeitplan, ein detailliertes Organigramm der Projektgruppe mit klaren Profilen und Kompetenzen und den dazu gehörigen Budgetplan“, so Gilles und Finger. Außerdem müsse endlich  eine klare Definition des Bausolls auf den Tisch gelegt werden.„Wir haben eine Verpflichtung gegenüber der UN – wir werden alles daran setzen, dass die Stadt ihr auch nachkommt!“

 

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