Weg frei für die Fahrradhauptstadt 2020 – Ausbau zu Gunsten behinderter Fahrgäste wird Schwerpunkt

Die schwarzgrüne Ratskoalition hat in der gestrigen Sitzung des Planungs- und Verkehrsausschusses die Finanzmittel und Stellen bewilligt, die notwendig sind, um Bonn zur Fahrradhauptstadt 2020 zu machen.Arno Hospes (CDU) und Rolf Beu (GRÜNE), Planungsexperten der Koalition:„Nun können wir alle Bausteine, die im umfassenden Handlungskonzept „Bonn – Fahrradhauptstadt 2020“ zusammengetragen wurden, auch tatsächlich Stück für Stück umsetzen. Für 2011 sind  u. a.  die Einführung eines öffentlichen Fahrradverleihsystems,  Einzelmaßnahmen zum Radwege-Ausbauprogramm und zum ruhenden Radverkehr vorgesehen, für die insgesamt 845.000 Euro zur Verfügung gestellt wurden. Wir wollen mit dem Maßnahmenbündel den Radverkehrsanteil in Bonn von bislang 12 % auf 25 % im Jahre 2020 steigern.“Als weiterer Schwerpunkt wurde eine Verdoppelung der  Mittel für den behindertengerechten Umbau der Bonner Bushaltestellen beschlossen (von 100.000 auf 200.000 Euro jährlich).Hospes und Beu: „Damit wird das Programm zur behindertengerechten Umge- staltung der Bushaltestellen, das in den letzten Jahren faktisch zum Erliegen kam, endlich wieder aktiv aufgenommen. Dass die Inklusion der Menschen mit Behinderung ein Schwerpunkt der Koalition ist, wird auch belegt durch den auf Grund einer schwarzgrünen Initiative jetzt anstehenden Beschluss, zukünftig zumindest eine Stadtbahn-Haltestelle pro Jahr für Menschen mit Behinderung barrierefrei nutzbar zu machen.“

 

Darüber hinaus hat der Planungsausschuss auf Antrag von CDU und GRÜNE Planungsmittel für die Verkehrsberuhigung der Bornheimer Straße, Finanzmittel für die Herrichtung der städtischen Anbindung des neuen DB-Haltepunktes Bonn-Endenich Nord, für Neubau des Zentralen Busbahnhofs (ZOB) und die Verlängerung der RegionalBahn-Linie RB 30 vom Hauptbahnhof bis Duisdorf beschlossen.

 

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