Winterdienst

Die Einschätzungen der Verantwortlichen von BonnOrange sind bei den Grünen auf  Unverständnis gestoßen.„Noch im Februar diesen Jahres hat man auf im Bau- und Vergabeausschuss festgestellt, wie der not-wendige Winterdienst unter Einsatz von insgesamt 22 Fahrzeugen im Zweischichtendienst sicher gestellt werden sollte, “ so die Fraktionsgeschäftsführerin Petra Merz (GRÜNE). „Wie man 4 Wochen später zu der Einschätzung gelangt, aufgrund veralteter, weniger Fahrzeuge und dem Personalbestand seien die chaotischen Zustände auf den Bonner Straßen quasi unvermeidlich gewesen, bleibt das Geheimnis der Verantwortlichen.“Noch vor einem Monat standen für den Winterdienst laut AÖR 11 Fahrzeuge für die Sicherungsfahrten, 9 Fahrzeuge für sonstige Aufgaben (Winterwartung auf Nebenstraßen etc.) zur Verfügung plus 2 weitere Fahrzeuge, die zu Räum- und Streufahrzeugen umgerüstet werden können. Das macht insgesamt 22 Fahrzeuge. Außerdem wurden bei der planmäßigen Ersatzbeschaffung von 3 alten Fahrzeugen in 2011 darauf geachtet, dass die Neufahrzeuge im Notfall unterstützend im Winterdienst eingesetzt werden kön-nen. Laut Auskunft der AÖR können sie mit einem kleinen Räumschild und einem kleinen Streuer be-stückt werden. Soweit diese Fahrzeuge im Winterdienst eingesetzt werden, ginge dies aber zu Lasten der Papierkorbentleerung, für die diese Fahrzeuge eigentlich im Einsatz sind, da weitere Ersatzfahrzeuge hierfür nicht vorhanden sind.„Die Papierkorbleerung kann an diesen Tagen warten, denn es sind deutlich weniger Menschen bei diesen Witterungsverhältnissen unterwegs, die Papierkörbe füllen könnten. Diese Fahrzeuge wurden gezielt für die kombinierte Nutzung angeschafft, um an solchen Tagen flexibel reagieren zu können.“ Insbesondere die Tatsache, dass von den 11 Sicherungsfahrzeugen derzeit offenbar nur noch 6 einsatz-fähig sein sollen, spreche nicht für eine ordentliche Vorbereitung auf die Wintersaison.„Man muss erwarten dürfen, dass auch ältere Fahrzeuge so gewartet werden, dass sie im Winterdienst nicht zu 40% ausfallen, “ sagte Frau Merz. Die Grünen erwarten nun umgehend eine konkrete Analyse der bisherigen Wintereinsätze und klare Kon-sequenzen, wie die Missstände zu beheben sind.„Die simple Forderung mehr Personal und mehr Geld, ist uns da zu schlicht,“.

 

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