Wohnen in Bonn darf nicht zum Luxus werden

Inge Cziudaj (CDU) und Karin Robinet (GRÜNE) erklären: „Wohnen in Bonn darf nicht zum Luxus werden. Nachbarschaften müssen lebendig bleiben und sich besser auf die Bedürfnisse alter Menschen einrichten. Wir unterstützen die von der Verwaltung entwickelten Grundzüge. Dort werden die Handlungsmöglichkeiten vor allem bei bereits vorhanden Wohnsiedlungen ins Zentrum gerückt. Die Zeiten großer Neubaugebiete am Stadtrand sind vorbei. In der zu 98% fertig gebauten Stadt bestehen durch

 

  • Umnutzung beispielsweise ehemaligen Kasernen,
  • Schließung von Baulücken,
  • Umbau von zwei großen zu drei kleinen Wohnungen,
  • und Aufstockung und Anbau bestehender Wohnhäuser

Potential für mehr Wohnraum.

 

Folgende konkrete Beschlüsse, die in großen Teilen weit über die Vorlage der Verwaltung hinausgehen, haben wir gestern in der Sitzung des Sozialausschusses verabschiedet:

 

  • Bei allen neuen Bebauungsplänen im Geschoßwohnungsbau werden Anteile für den geförderten Wohnungsbau freigehalten.
  • Im Haushalt werden ausreichende Mittel zum Erhalt von Wohnungen mit preisgünstigen Mieten bereitgestellt, die sonst aus der Sozialbindung fallen.
  • Unterstützung des Vorwaltungsvorschlags, in einer bestehenden Nachbarschaft modellhaft den skizzierten Umbau mit den Erfordernissen des Klimaschutzes zu verbinden.
  • Beauftragung der Verwaltung für die in Zukunft alternde Gesellschaft ein „Bonner Modell“ für eine wohnortnahe Versorgung zu entwickeln und dabei quartiernahe öffentlich geförderte Pflegewohnungen vorzusehen.

 

 

Vorschlag der Verwaltung:

 

Antrag der Ratskoalition:

 

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