Zum Internationalen Frauentag am 8. März

 erklären Katja Dörner, Mitglied des Bundestags und Dorothee Paß-Weingartz Sprecherin der Bonner Ratsfraktion: „Frauen sind in unserer Gesellschaft in allen sozialen Schichten benachteiligt. Sie sind besonders von Dumpinglöhnen, Minijobs und Armut betroffen. Die Bundesregierung muss hier endlich aktiv werden und regulierend eingreifen. Wir fordern einen flächendeckenden Mindestlohn von mindestens 7,50 Euro und wollen die Abschaffung der Anrechnung des Partnereinkommens beim Arbeitslosengeld II, des Ehegattensplittings und der Steuerklassen drei und fünf.Auch bei Führungspositionen gibt es Defizite: In den Aufsichtsräten der 200 größten börsennotierten Unternehmen liegt die Frauenquote bei unter zehn Prozent. Wir wollen gesetzliche Regelungen schaffen, um den Frauenanteil auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen.Selbst in der Stadtverwaltung sind Frauen in gehobenen Positionen unterrepräsentiert, dafür arbeiten sie vielfach in schlecht bezahlten Jobs. Und die Bonner Berufsfeuerwehr hat immer noch eine Frauenquote von 0.“

 

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