Zur Diskussion um einen neuen Generalmusikdirektor

„Eine Neuauflage des Verfahrens ist in dieser Situation die einzig richtige Konsequenz“ sagt die Kultursprecherin der Grünen Ros Sachsse-Schadt. „Der Druck, der nicht zuletzt durch die voreilige Veröffentlichung auf alle Beteiligten ausgeübt worden ist, hat dazu geführt, dass am Ende Kandidaten beschädigt und das Auswahlverfahren außer Kraft gesetzt worden sind. Das konnte zu keiner guten Lösung führen. Der Blick muss jetzt nach vorne gerichtet sein. Es erscheint dringend notwendig, die Eckpunkte eines solchen Verfahrens neu festzulegen, die Beteiligung des Orchesters klarer zu regeln, um zu einem für alle tragbaren Er-gebnis zu kommen.“

 

„Die Findungskommission wurde vom Rat eingesetzt und hat eine gute und transparente Arbeit geleistet.“, ergänzt der Kulturpolitische Sprecher der Grünen Tim Achtermeyer. „Wir stehen weiter zu der Findungskommission. Gleichzeitig muss das Orchester seine Rolle finden. Bonn ist nicht Berlin und ein Mitspracherecht ist kein Vetorecht.“

 

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