Zur Verkehrssicherheit an der Königswinterer Straße

Der schreckliche Unfall mit einer toten Mitbürgerin an der Königswinterer Straße in Küdinghoven veranlasst die GRÜNEN  in Beuel, sich mit der Frage nach umfassenden Verbesserungen der Verkehrssicherheit an der Königswinterer Straße in Limperich, Küdinghoven und Ramersdorf auseinanderzusetzen.Der Bezirksverordnete Werner Rambow (GRÜNE )beschreibt die Situation: „Die Königswinterer Straße ist eine Hauptverkehrsstrecke in Nord-Süd Richtung durch Beuel, aber auch durch dicht bevölkerte Wohngebiete. Viele Schulkinder queren täglich die Straße und die Situation für Fahrradfahrer ist seit Jahren unsicher. Seit Jahren fragen die GRÜNEN nach Sicherheitsmaßnahmen und seit Jahren geschieht fast nichts.“Die Stadtverwaltung verweist auf die Zuständigkeit des Landes, da die Königswinterer Straße eine Landesstraße ist. Der zuständige Landesbetrieb Strassen NRW bietet ein  Sicherheitsaudit an: „Beim Sicherheitsaudit für Straßen handelt es sich um eine systematische Ermittlung von Sicherheitsdefiziten bei Straßenbaumaßnahmen aus der Sicht aller Verkehrsteilnehmer. Der Auditor versetzt sich vor Ort in die Lage aller, die direkt und indirekt am Verkehr teilnehmen: Kraftfahrer, Radfahrer, Fußgänger und andere. So können alle Sicherheitsaspekte berücksichtigt und optimal auf die örtlichen Gegebenheiten abgestimmt werden.“

 

Christoph Winter, grüner Bezirksverordneter fragt: „Warum wird dieses Angebot nicht für die Königswinterer Straße genutzt? Hier sind doch weitere Sicherheitsmaßnahmen dringend nötig.“Werner Rambow meint: „Das Umweltbundesamt spricht von Tempo 30 als die zukunftsweisende Richtgeschwindigkeit für den innerstädtischen Verkehr und die Landesstrasse Königswinterer Straße durchquert die Stadt Bonn.“ Doro Paß-Weingartz, Stadtverordnete der GRÜNEN aus Küdingoven: „Die tatsächliche Unfallursache ist nicht geklärt, aber die Forderung nach einer Begrenzung oder einem Verbot für LKW Verkehr wird von den örtlichen Bürgervereinen seit längerem erhoben. Das ist ernsthaft zu prüfen. Die Gefahrenpunkte müssen schnell entschärft werden.“

 

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