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„Die Ergebnisse der begleitenden Studie, die jetzt vorliegen, sind erfreulicherweise eindeutig positiv und weisen auch deutliche Vorteile gegenüber der Methadon-gestützten Behandlungsweise auf“, sagte der GRÜNE Sozialpolitiker Helmuth Göbel.
Neben der Verbesserung der Gesundheit, zeigt die Studie auch deutlich positive Verbesserung bei der Vermittlung in feste Wohnverhältnisse und in Arbeit auf.
„Das zeigt, dass es mit dieser Behandlung auch gelingt, insgesamt wieder eine Lebensperspektive für die Patienten zu erreichen“, meinte Göbel. „Damit steigen die Chancen für eine nachhaltige Behandlung, die sich auch darin ausdrückt, dass ein Teil der Beteiligten (8%) in eine Abstinenztherapie wechselten.“
Auch im Sinne der öffentlichen Sicherheit biete das Projekt gute Perspektiven, da die Studie einen deutlichen Rückgang der Kriminalität feststellen konnte.
Die Grünen unterstrichen die Gefahren beim Abbruch der Behandlung, auf die die Studie hinweist.
„Untersuchungen in Holland haben gezeigt, dass ein Absetzen der Behandlung bei den Patienten zu einer raschen und erheblichen gesundheitlichen und sozialen Verschlechterung führt“, sagte Göbel. „Damit würde das ganze Projekt ad absurdum geführt. Auch deshalb gibt es für uns zur Fortsetzung des Projekts keine Alternative.“