GRÜNE. Melbbad darf nicht grundsätzlich in Frage gestellt werden

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?Wer in der Situation des Melbbades  eine günstige Gelegenheit zu erkennen glaubt, eine attraktive Liegenschaft profitabel zu vermarkten, wird auf unseren entschiedenen Widerstand treffen,? sagte die stellvertretende Vorsitzende des Sportausschusses Angelica M. Kappel.

Die Grünen hatten sich am Donnerstag mit dem Vorsitzenden des Vereines Unser Melbbad e. V., Herrn Broich, dem Leiter des Sport- und Bäderamtes, Herrn Hartmann und interessierten BürgerInnen im Melbbad getroffen, um vor Ort die aufgetretenen Schäden, die die diesjährige Freibadsaison in Frage stellen, zu inspizieren.?Die Absackung des Schwimmbadbeckens und die eingeschränkte Leistung der Filter verhindern eine einwandfreie Reinigung des Wassers und stellen möglicherweise Gefahren für die Gesundheit der SchwimmerInnen dar?, sagte Frau Kappel. ?Es  muss also auf jeden Fall saniert werden.?

Die Verwaltung hat für eine kurzfristige Sanierung des Melbbades ungefähr 1,7 Millionen Euro in Anschlag gebracht. Nach Angaben wäre dies allerdings nur eine Interimslösung und würde wahrscheinlich auch nicht vor  Beginn der Freibadsaison zu machen sein. Um das Bad wieder voll funktionsfähig zu machen müssten rund 4,7 Millionen investiert werden.Frau Kappel: ? Viel BürgerInnen befürchten allerdings, dass – ist das Bad erst dicht gemacht ? auch mit einem Aus für Immer zu rechnen ist. Die Sorge ist nicht unberechtigt, mit den GRÜNEN ist das aber mit Sicherheit nicht zu machen.?

Bei dem Treffen mit den GRÜNEN hatte der Förderverein Unser Melbbad e. V. Vorschläge für eine kostengünstigere, einfache Sanierungslösung in die Diskussion gebracht.Frau Kappel: ?Wir wollen, dass diese schnellstmöglich geprüft werden soll, um die diesjährige Schwimmbadsaison zu retten.?

Eine kurzfristige Wegwerfinvestition ist für die GRÜNEN angesichts der verheerenden Haushaltslage nicht zu verantworten. Wir setzen auf eine Grundsanierung. Dabei könnte eine Teilvermarktung der Randgrundstücke an der Trierer Straße zu einer Finanzierung des Bäderumbaus durchaus in Frage kommen. Auch die Idee das Melbbad in eine Naturbad umzuwandeln, das erheblich geringere Investitionskosten und nur ein Viertel der Betriebskosten verursacht ist eine im Sinne des Klimaschutzes sehr nachhaltige Lösung?, sagte Frau Kappel.

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