Hinweis: Dieser Beitrag wurde aus dem Archiv unserer alten Website übernommen und technisch für diese neue Website bereinigt. Bilder, Downloads, Einbettungen, Formatierungen oder einzelne Links können daher fehlen oder vom Original abweichen. Auch die Kategoriezuordnung wurde auf die neue Website-Struktur übertragen und teilweise automatisiert ergänzt; dabei können Fehler entstanden sein. Inhalt und ursprüngliches Veröffentlichungsdatum wurden soweit nachvollziehbar übernommen. Der Beitrag gibt den Stand zum ursprünglichen Veröffentlichungsdatum wieder.
siehe www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/htm/09/0912021.htm, das Thema Wissenschaft auf die Tagesordnung des Auschusses für Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie gebracht.“Die Wissenschaft ist ein wesentlicher Standortfaktor“, sagt die Vorsitzende des Unterauschusses für Wissenschaft und Forschung, Angelica Maria Kappel. „Wir sind der Meinung, dass man aus diesem Thema in Bonn mehr machen kann.“ Im aktuellen Heft der Fachzeitschrift Capital wird nachgewiesen, dass sich eine Reihe mittelgroßer Universitätsstädte gegenüber der letzten Veröffentlichung bis zu 11 Plätze verbessern konnten. Dies ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass in den Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen der Region grosse wirtschaftliche Potentiale schlummern. Leider scheint dies von der Verwaltung bislang nur unzureichend erkannt worden zu sein. „Die Tatsache, dass das Amt für Wirtschaftsförderung nur unzureichend über die Aktivitäten des Wissenschaftsdezernats informiert ist, finde ich erschreckend.“, meint Frau Kappel. So musste eine Evaluation des Wettbewerbs „Stadt der Wissenschaft“ von den Grünen extra eingefordert werden. Andere Teilnehmerstädte haben dies aus wirtschaftlicher Sicht schon längst in die Wege geleitet. „Noch immer ist Bonn der einzige Hochschulstandort in NRW ohne Technologiezentrum“, beklagt Frau Kappel. „Die Blockade liegt nicht allein an der Hochschule. Da mauert auch die Stadtverwaltung!“ Die Grünen sehen einen Hoffnungsschimmer darin, dass durch die UN unter dem Dach von IRENA ein Innovations- und Technologiezentrum für erneuerbare Energien entstehen wird. „Daran kann man viel anknüpfen.“ Bislang ist dieses Projekt jedoch weder unter wirtschaftlicher noch unter wissenschaftlicher Bedeutung behandelt worden, sondern wird vom Referat für Internationales betreut. „Hier lauert wieder die Gefahr, dass Chancen nicht erkannt werden“.