Hinweis: Dieser Beitrag wurde aus dem Archiv unserer alten Website übernommen und technisch für diese neue Website bereinigt. Bilder, Downloads, Einbettungen, Formatierungen oder einzelne Links können daher fehlen oder vom Original abweichen. Auch die Kategoriezuordnung wurde auf die neue Website-Struktur übertragen und teilweise automatisiert ergänzt; dabei können Fehler entstanden sein. Inhalt und ursprüngliches Veröffentlichungsdatum wurden soweit nachvollziehbar übernommen. Der Beitrag gibt den Stand zum ursprünglichen Veröffentlichungsdatum wieder.
Vor dem Hintergrund der tragischen Ereignisse in Bad Honnef haben die Grünen eine Große Anfrage in den Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie des Bonner Stadtrates eingebracht. Der Ausschuss tagt am 21.9. im Stadthaus öffentlich. Hier der Wortlaut der Großen Anfrage:
Große Anfrage Fragesteller/in Bündnis 90 / GRÜNE
gez. Stv. Dorothee Paß-Weingartz f.d.R. Holger Koslowski 28.07.2010 BetreffSituation der Pflegefamilien in Bonn Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie 21.09.2010 Fragestellung1. Wie viele Kinder mussten im letzten Jahr in Obhut genommen werden?2. Wie viele Kinder sind in Bonn in Pflegefamilien bzw. in stationären Einrichtungen untergebracht?3. Wie viele Kinder, die in Obhut genommen wurden, werden von den einzelnen MitarbeiterInnen betreut?4. Hat es im Jugendamt Bonn Überlastungsanzeigen von MitarbeiterInnen gegeben?5. In welchem Verhältnis stehen die Kosten einer stationären Unterbringung eines Kindes zu denen in einer Pflegefamilie?6. In welcher Höhe bezuschussen andere benachbarte Kommunen die Pflegefamilien?7. Welche Qualifikationen benötigen Pflegeeltern, die sich bereit erklären, ein Kind aufzunehmen?8. Wie erfolgt eine Evaluation dieser Familien und in welchen Abständen erhalten diese Familien Weiterbildungen bzw. fachlichen Austausch?9. In welchen Abständen werden die Pflegefamilien von den MitarbeiterInnen des Fachamtes besucht?BegründungFamilien, die sich für eine Bereitschaftspflege zur Verfügung stellen, leisten einen ungeheuer wichtigen Beitrag für das Leben eines Kindes, das in Obhut genommen werden musste. Allerdings bedarf es einer kontinuierlichen fachlichen Evaluation dieser Familien, um immer wieder das Kindeswohl abzusichern. Die Antragsteller wollen vor dem Hintergrund der schrecklichen Tragödie in Bad Honnef die Situation der Pflegeeltern in Bonn erfragen.