Heißer Anti-Atom-Herbst für Schwarz-Gelb

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einem brüchigen Atomkraftwerk und vielen Atommüllfässern protestierten die Grünen gegen längere Laufzeiten für Atomkraftwerke. 

„Mit unserer Aktion wollen wir klarstellen, dass die Bundesregierung mit ihrem verheerenden Atomdeal mit den Energiekonzernen das aushebelt, was längst deutschlandweiter Konsens war“, sagte Anna Caelers, Sprecherin der Bonner Grünen, bei der Aktion. „Der Ausstiegskonsens der damaligen rot-grünen Bundesregierung wollte vor allem eins: Der hochriskanten Atomtechnologie ein Ende setzen und das ungelöste Endlagerproblem nicht vergrößern. Außerdem sollten auch gerade mittelständische Unternehmen den Ausbau der erneuerbaren Energien mit vorantreiben, der jetzt wieder blockiert zu werden droht, wenn das irrsinnige Energiegesetz verabschiedet werden sollte. Jetzt aber stehen wieder die wirtschaftlichen Interessen der großen Energiekonzerne RWE, E.ON und Co. im Vordergrund. Die stetig anwachsenden Berge von hoch verstrahltem Atommüll werden kaltschnäuzig ignoriert. Deshalb fordern wir die Bundestagsabgeordneten von CDU und FDP auf: Besinnen Sie sich auf Ihre Vernunft und Verantwortung den Menschen in diesem Land gegenüber und wirken Sie darauf ein, dass der Gesetzentwurf den Bundestag nicht passiert!“

Stadtwerke massiv betroffen

Neben den allgemein bekannten Sicherheitsrisiken durch störanfällige Schrottmeiler und die ungelöste Endlagerfrage haben eine Laufzeitverlängerung und die dadurch ausbleibenden Investitionen in erneuerbare Energien auch Konsequenzen für die Wirtschaft. So müssen die einzelnen Stadtwerke vor Ort bei einer Investitionsblockade zu Recht um die Möglichkeit fürchten, eine dezentrale und eigenverantwortliche Energieversorgung umzusetzen. Die Laufzeitverlängerungen nützen ausschließlich den Atomkonzernen und zementieren die Marktmacht der Stromriesen. Das bedeutet für die Verbraucherinnen und Verbraucher: Weniger Wettbewerb auf dem Energiemarkt und dadurch höhere Preise.

Christian Trützler, Sprecher der Bonner Grünen): „Der aktuelle Anti-Atom-Protest ist nicht mehr „nur“ ein Protest der Umwelt- und Anti-AKW-Bewegung, sondern auch ein Protest des kommunalen Mittelstands. Denn: Stadtwerken und Kommunen werden die Pläne der Bundesregierung teuer zu stehen kommen.“

Hier der Link zum Video des Aktionstages

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:

Kontakt

Anna Caelers: 0176-20170774

Christian Trützler: 0178-7191458

Schweigegang und Gedenken
Auch 2009: Stadt Bonn profitie…