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Die Grüne Ratsfraktion hat eine Große Anfrage zur befürchteten Ausweitung des Nachtfluglärms von Flughafen KölnBonn in den Ausschuss für Umwelt und Verbraucherschutz (öffentliche Sitzung am 17.11.) eingebracht. Dazu erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Rat Brigitta Poppe:
„Nach Gerichtsurteilen zugunsten von Nachtflugverboten an anderen Flughäfen plant die Lufthansa nächtliche Flugbewegungen an den Flughafen Köln/Bonn zu verlagern. Wir wollen mit der Großen Anfrage ermitteln, – wie groß der Umfang der von der Lufthansa geplanten Verlagerung von Nachtflügen auf den Flughafen Köln/Bonn ist, – welche Lärmbelastung von diesen Maschinen ausgeht, inwieweit dabei das Bonner Stadtgebiet betroffen ist,- welche Anstrengungen die Stadt Bonn als Gesellschafterin des Flughafens mit gut 6% Gesellschafter-Anteil unternommen hat, um die vom Flughafen ausgehenden Lärmbelastungen zu verringern und welche sie akut unternehmen will- welchen Weg die Verwaltung sieht, dem politischen Willen der Gesellschafter des Flughafens zur Verringerung des nächtlichen Fluglärms vom Flughafen Köln Bonn praktische Geltung zu verschaffen.
Nach einer Klärung der entsprechenden Fakten sehen wir politischen Handlungsbedarf seitens der Gesellschafter des Flughafens, Bundesrepublik Deutschland 30,94 Prozent, Land Nordrhein-Westfalen 30,94 Prozent, Stadt Köln 31,12 Prozent, Stadt Bonn 6,06 Prozent, Rhein-Sieg-Kreis 0,59 ProzentRheinisch Bergischer Kreis 0,35 Prozent. Eine klare Mehrheit der Flughafengesellschafter, nämlich das Land NRW und die Städte Köln und Bonn. hat bereits eine Beschlusslage ihrer Parlamente zugunsten von nächtlichen Kernruhezeiten. Der belasteten Bevölkerung ist unter diesen Vorzeichen nicht mehr zu vermitteln, dass das keine praktischen Konsequenzen nach sich zieht.