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Zur Information der Bezirksvertretungen über Baumersatzpflanzungen erklärt die umweltpolitische Sprecherin der Grünen im Rat, die Stadtverordnete Brigitta Poppe:
„Bereits 2009 war die Verwaltung auf Grundlage eines Grünen Antrages damit beauftragt worden, jährlich über Baumersatzpflanzungen zu informieren. Entsprechende Berichte wurden nun in allen Bezirksvertretungen vorgelegt.Zu Recht engagieren sich zahlreiche BürgerInnen für den Baumbestand in unserer Stadt. Kaum eine Baumfällung geschieht mehr ohne besorgte Anrufe von AnwohnerInnen bei der Verwaltung und auch bei unserer Stadtratsfraktion. Wir freuen uns über dieses Engagement, zeugt es doch von einer hohen Identifikation der BürgerInnen mit ihrer Wohnumgebung und Stadt.Oftmals sind Baumfällungen unvermeidlich, z.B. wenn es um die Verkehrssicherungspflicht geht. Der Schutz von Menschenleben, z.B. bei Sturmereignissen hat Vorrang. Private Grundbesitzer müssen bei durch die Baumschutzsatzung geschützten Bäumen Genehmigungen beantragen. Sowohl für die Stadt wie auch für Private ist vorgeschrieben, auf jeden Fall für ökologischen Ausgleich zu sorgen.In den letzten Jahren ist die Verwaltung diesem Anspruch nicht immer gerecht geworden: es wurde zügig gefällt, aber weit weniger zügig nachgepflanzt. Weil es darüber immer wieder Beschwerden gab, haben die Grünen Fraktionen in allen Bezirksvertretungen die Verwaltung um Berichterstattung gebeten, die mittlerweile auch überall erfolgt ist. Wir begrüßen diese Möglichkeit, dass nun nicht nur die BezirkspolitikerInnen sondern alle BürgerInnen einen verbesserten Einblick in diese Arbeit der Verwaltung bekommen, und Detaildiskussionen nun auf einer besseren Informationsgrundlage geführt werden können. Wir möchten die BürgerInnen und Bürger bitten, sich daran weiter aktiv zu beteiligen.“
Hier die Unterlagen aus den Bezirksvertretungen:
Bonn: Anfrage und Antwort
Bad Godesberg: Anfrage und Antwort
Beuel: Anfrage undAntwort
Hardtberg:Anfrage und Antwort