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Nach langen Verhandlungen zwischen dem Gesundheitsministerium NRW, Krankenkassen und Kommunalen Spitzenverbänden ist nun eine Rahmenvereinbarung zur Einführung einer Gesundheitskarte für Geflüchtete unterzeichnet worden. Nach Bremen und Hamburg ermöglicht Nordrhein-Westfalen als erstes Flächenland den Städten und Gemeinden eine Gesundheitskarte für die ihnen zugewiesenen Flüchtlinge einzuführen. Seit Monaten haben wir uns im Sozial-Ausschuss, ohne Parteienstreit und gemeinsam mit der Verwaltung für eine vernünftige Lösung eingesetzt. Nun ist es zu einer gemeinsamen Vereinbarung gekommen, so dass wir auch in Bonn die Gesundheitskarte einführen können. Hiermit werden wir die gesundheitliche Versorgung der zu uns geflüchteten Menschen verbessern und zugleich die Stadt von erheblichem Verwaltungsaufwand entlasten. Die bei uns lebenden Flüchtlinge können dann wie alle anderen Bürger*innen direkt zu dem Arzt oder der Ärztin ihrer Wahl gehen und dort die notwendige Behandlung erhalten.