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Der Ausschuss für Mobilität und Verkehr hat am Mittwoch die Weichen für die Erschließung des Wohnparks II gestellt. Der Knotenpunkt B56/Reinold-Hagen-Straße/ Bundesgrenzschutzstraße in Vilich-Müldorf muss nicht nur wegen des entstehenden Wohngebietes ausgebaut werden. Ursprünglich war an dieser Stelle ein Kreisel geplant, der aber hohe Kosten und eine noch größere Bodenversiegelung bedeutet hätte. Nun wurde die Verwaltung beauftragt, in Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb Straßen.NRW eine lichtsignalgesteuerte Kreuzung an genannter Stelle zu planen und den Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorzulegen. Dabei sollen im Rahmen eines Änderungsantrags der Koalition zusätzliche Querungen für den Fuß- und Radverkehr geprüft werden. Außerdem soll die Kreuzung für den Radverkehr besonders gesichert gestaltet werden, so wie es im Radentscheid vorgesehen ist.
Rolf Beu, mobilitätspolitischer Sprecher der GRÜNEN Ratsfraktion sagt dazu: „Seit fast zwei Jahrzehnten wird das neue Wohngebiet nördlich der B 56 zwischen der Autobahn und Vilich-Müldorf geplant. Um dieses zu realisieren ist rechtlich ein rein für den Autoverkehr „leistungsfähiger“ Straßenanschluss notwendig. Um mehrere Millionen Euro preiswerter als der ursprünglich vorgesehene Kreisel hat sich eine nun präferierte, bis zu sieben Fahrspuren umfassende beampelte Kreuzung erwiesen. Ein Fossil aus der Zeit der autobezogenen Verkehrsplanung, das aber realisiert werden muss, um den dringend benötigten Wohnraum schaffen zu können.“