7,9 Mio. € für Bad Godesberger Innenstadt – CDU riskiert Verlust von Fördermitteln

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Am 25.6. stimmte die Bezirksvertretung endlich der Neugestaltung der Bad Godesberger Innenstadt zu – trotz eines riskanten CDU-Manövers.


Wir alle merken: im Sommer ist es im Godesberger Zentrum unerträglich heiß. Es braucht eine Verjüngungskur, um auf Herausforderungen wie Klimawandel und Online-Handel zu reagieren. 7,9 Mio. € (u. a. aus einem Förderprogramm für Klimaanpassung) hatte die Stadt Bonn hierfür angemeldet – auf Basis eines breit abgestimmten Entwurfs mit Bäumen, Wasser und Spielgeräten.
Doch die CDU zog mit Falschbehauptungen über verschattete Schaufenster und „nie wieder Feste“ gegen das Projekt zu Felde. Ihr Änderungsantrag forderte nur 2 (!) neue Bäume auf dem Theaterplatz und eine neue Tiefgarage – obwohl die bestehenden nicht ausgelastet sind. Zudem enthielt er Vorschläge außerhalb des Fördergebiets.


Städtische Fachleute warnten nach Rücksprache mit der Bezirksregierung eindringlich: diese Änderungen gefährden die Förderung! Besonders pikant: die Planung beruht auf einem Entwurf, der einstimmig einen städtebaulichen Wettbewerb gewonnen hat. Die CDU fehlte in der Jury-Sitzung, weil ihr der Bundestagswahlkampf wichtiger war, und übertrug ihr Stimmrecht den GRÜNEN. Nun versucht sie durch die Hintertür, die Planung bis zur Unkenntlichkeit zu verstümmeln.


Der CDU-Antrag wurde knapp abgelehnt. Die GRÜNEN fordern die CDU auf, das Wohl Bad Godesberg voranzustellen und zur Vernunft zurückzukehren.

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