Pressemitteilung zum Angriff auf die CDU-Geschäftsstelle

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„Wir stehen selbstverständlich solidarisch an der Seite aller demokratischen Parteien, wie zuletzt beim Angriff auf den fdp-Politiker Johannes de Vries, wenn sie Ziel von Angriffen werden“, erklärt Ursula Bach, Co-Vorsitzende der Bonner GRÜNEN. „Demokratie lebt vom Austausch, Aushandeln und Kompromisse finden. Bei jedem Einsatz von Gewalt hört Demokratie auf.“

Die GRÜNEN hatten sich dem gemeinsamen Statement einiger demokratischen Parteien in Bonn angeschlossen, das den Angriff auf die CDU-Geschäftsstelle verurteilt. Gleichzeitig mahnen sie an, dass diese Solidarität keine Einbahnstraße sein darf.

„Auch unsere Geschäftsstellen waren in den vergangenen Jahren wiederholt Ziel von Angriffen und Beschädigungen – damals haben wir öffentliche Solidarität häufig vermisst“, so Ute Hennig weiter. „Wir erwarten, dass demokratische Parteien in solchen Momenten geschlossen auftreten – unabhängig davon, wen es trifft. Ebenso sind rassistische Äußerungen sind kein Kavaliersdelikt, sondern der Nährboden für weitere Gewalt“, so Hennig. „Es ist Aufgabe aller demokratischen Kräfte, hier klar Stellung zu beziehen und gegenzusteuern.“

Die Bonner GRÜNEN betonen, dass Demokratie gegenseitigen Respekt und Fairness erfordert. Sie rufen alle demokratischen Kräfte dazu auf, weiterhin gemeinsam gegen jede Form politischer Gewalt einzutreten und die offene, respektvolle Streitkultur in Bonn zu schützen.

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