Reformen für den Wochenmarkt durchsetzen

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?Der Bonner Wochenmarkt muss nach wie vor in Bezug auf Qualität und Verlässlichkeit zulegen?, sagte der GRÜNE Fraktionssprecher in der BV Bonn, Paul G. Pohlmann. ?Das haben die öffentlichen Reaktionen vieler KundInnen eindeutig gezeigt. Das Konzept, das auf Vorlage der Marktgilde in den Gremien beschlossen wurde, zeigt dafür den richtigen Weg auf.?

Die GRÜNEN zeigten sich enttäuscht darüber, dass die Realisierung des neuen Konzeptes, bei einigen Beschickern auf so massiven Widerstand stoße.?Uns drängt sich dabei der Eindruck auf, dass dahinter der Wunsch steht, möglichst viel beim Alten zu lassen und möglichst wenig Neues zuzulassen?, meinte Pohlmann. ?Aber ohne eine Neuordnung der Strukturen wird der Markt sich nicht so verändern, wie es nötig ist. Dazu gehören eine prinzipielle Präsenspflicht, ein hoher Anspruch an die Qualität der Ware und die Kundenbetreuung.?

Die GRÜNEN unterstrichen ihren Wunsch bei der Umsetzung des Konzeptes möglichst viele bisherige BeschickerInnen des Wochenmarktes mitzunehmen.?Allerdings ist dafür auch der prinzipielle Wille im Sinne des neuen Konzeptes auf dem Markt mitwirken zu wollen, notwendig. Wenn einzelne dies verweigern, muss man auch in der Lage sein zu sagen ´Hier trennen sich unsere Wege`. Wir würden der Fachveraltung jedenfalls für diese Haltung den Rücken stärken?, ergänzte der GRÜNE Wirtschaftspolitiker Tom Schmidt.

Die GRÜNEN wollen nun die Beteiligten, also VertreterInnen von Marktgilde und BeschickerInnen in die zuständigen Gremien zu einem Austausch einladen.

?Dann müssen allerdings auch Nägel mit Köpfen gemacht werden?, so die GRÜNEN. ?Sonst laufen wir Gefahr, dass die ganze Initiative im Sande verläuft. Das kann sich die Bonner Innenstadt wirklich nicht leisten!?

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