Hauptsache Bauen – Klimaschutz kommt später

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In der gestrigen Sitzung des Bürgerinnen- und Bürgerausschusses ließen Stadtverwaltung, CDU und SPD deutlich erkennen, dass sie landwirtschaftliche Flächen am Ortsrand von Oberkassel bebauen wollen. Der Landschaftsplan Ennert weist hier Erhaltungs- und Pflegemaßnahmen für vorhandene Obstwiesen aus.Dazu erklärt Werner Rambow, Mitglied im BürgerInnenausschuss und Beueler Bezirksverordneter: „Sonntagsreden in Bali und bald auch bei der Biodiversitätskonferenz im Mai hier in Bonn – auf der anderen Seite Zubauen von Frei- und Grünflächen, wo es nur geht, so sieht die Praxis der CDU/SPD-Koalition in Bonn, ‚der Stadt des Klimaschutzes‘ aus. Ähnlich wie jüngst am Lausacker in Grau-Rheindorf, entfaltet der geplante Bau einer Straße schon bald eine  Dynamik, weitere Grünflächen durch Baumassnahmen zu versiegeln. Von einem integrierten Freiflächenkonzept ist kaum noch die Rede. Wie wird eine solche Praxis einer reichen Stadt in einem reichen Land wohl die Länder bei der Biodiversitätskonferenz beeindrucken, die wir von der Notwendigkeit der Erhaltung der Regenwälder überzeugen wollen?“Rambow sicherte den Oberkasseler Bürgerinnen und Bürgern, die sich gegen diesen Zubau wehren, die Unterstützung der Grünen im nun von CDU, SPD und Verwaltung angestrebten Verfahren zur Aufstellung eines neuen Bebauungsplanes zu: „In diesem Verfahren gibt es noch mannigfache Möglichkeiten öffentlichen Widerstand zu organisieren.“

4. Gesamtschule:Fehlmeldung de…
Rathaustelegramm Januar 2008