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?Wir freuen uns, dass der Rat unserem Antrag einstimmig gefolgt ist und nun ebenfalls den Bau von neuen Kohlekraftwerken einmütig ablehnt?; sagte die umweltpolitische Sprecherin Brigitta Poppe. ?Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung noch einmal neu nachdenkt, wenn dies neben der Opposition auch ihre eigenen ParteikollegInnen vor Ort vehement einfordern.?
Die GRÜNEN wiesen daraufhin dass das nun auch von der Stadt Bonn mitgetragene Papier des Klima-Bündnissesnicht nur die Forderung an die Bundesregierung enthält, ?einen Rahmenplan für die sinnvolle und notwendige klimaverträgliche Entwicklung des Kraftwerksbestands in Deutschland? zu entwickeln, sondern genauso konsequentes Handeln der lokalen EntscheiderInnen einfordert.
?Mit dem Ratsbeschluss sind wir auch die Verpflichtung eingegangen, unsere lokalen Möglichkeiten konsequent zu nutzen, um die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auszubauen?, sagte Frau Poppe. ?Weitere Maßnahmen sind der Ausbau der Kraftwärmekopplung genauso wie der Bau von Blockheizkraftwerken.?
Die Stadt habe eine Reihe von kommunalen Instrumenten, um hier nachhaltig Einfluss zu nehmen, die bisher noch nicht konsequent angewandt würden, so die GRÜNEN.
Frau Poppe: ?Nach der Hängepartie von Bali, muss gerade die kommunale Ebene Vorreiterfunktion übernehmen und endlich handeln statt nur zu reden.?