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„Im Bonner Hauptbahnhof sollten im Rahmen der großangekündigten ‚Modernisierungsoffensive‘ Abdichtungsarbeiten erfolgen, Wetterschutzeinrichtungen sollten repariert und neu angestrichen werden, die Sitzbänke sollten ausgetauscht und zusätzliche aufgestellt werden.Jetzt ist die Ausführung erst einmal gestoppt. Laut der Bezirksregierung soll die Finanzierung zu einem späteren Zeitpunkt aus Bundesmitteln erfolgen. Wichtiger als am Hauptbahnhof sind aber noch die ursprünglich vorgesehenen Maßnahmen im Bereich des Bahnhofs ‚Bonn-Bad Godesberg‘. Dieser zweitgrößte Bonner Bahnhof ist bis heute als einer der wenigen in der Region für Mobiltätsbehinderte kaum nutzbar. Deshalb sah die ‚Modernisierungsoffensive‘ außer einer Verbesserung der Beleuchtung, der Sicherungstechnik mit Videoüberwachung und der Anlage von Blindenleitstreifen insbesondere der Bau von drei Treppenliften vor.Dazu vermerkt die Bezirksregierung nun: ‚Nicht im jetzigen Ausführungsvertrag enthalten; Durchführung unsicher‘. Auch wenn der Börsengang der Deutschen Bahn AG immer umwahrscheinlicher wird, leiten die Bonner Fahrgäste weiter an den Sparbemühungen der DB. Nach dem der Ausbau der RegionalBahn-Strecke Bonn – Euskirchen von der DB fast schon um ein ganzes Jahrzehnt verschleppt werden konnte, der Bau der neuen Haltepunkte ‚Bundesviertel‘, ‚Hügel‘ und ‚Helmholtzstraße‘ noch nicht einmal begonnen wurde, sollen nun auch die Modernisierungsmaßnahmen an den beiden größten Bonner Bahnhöfen zeitlich verschoben oder gar ganz gestrichen werden. Oberbürgermeisterin Dieckmannist nun persönlich gefordert, ihren Einfluss geltend zu machen und sich für die rasche Durchführung aller Maßnahmen im Interesse der Stadt Bonn und der Bonner Fahrgäste nachdrücklich einzusetzen.“ Die erwähnte Vorlage ist als Drucksachen-Nr. VV 111/2007 bei der Geschäftsstelle des Regionalrates bei der Bezirksregierung Köln erhältlich.Weitere Info: Rolf Beu, Tel. 0170 – 47 34 593